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Jablonski-Medaille für Dresdner Elektronikexperten Bernd Junghans

 

Geschäftsführer Bernd Junghans 1999. Foto: privat
Geschäftsführer Bernd Junghans 1999. Foto: privat

Leibniz-Sozietät würdigt Verdienste des Megabitchip-Entwicklers um Mikroelektronik und Halbleiterphysik

Dresden/Berlin, 24. November 2021. Für seine Verdienste um die ostdeutsche Mikroelektronik, seine wissenschaftlichen Beiträge zur Halbleiterphysik und seine Tätigkeit für das Leibniz-Instituts für Interdisziplinäre Studien in Berlin bekommt der Dresdner Unternehmer und Halbleiterexperte Prof. Bernd Junghans die Daniel-Ernst-Jablonski-Medaille. Das hat die Präsidentin Prof. Gerda Haßler von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin mitgeteilt.

Jablonski gründete mit Leibniz die Preußische Akademie der Wissenschaften

Mit der Jablonski-Medaille erinnert die Wissenschaftsgemeinschaft an Daniel Ernst Jablonski (1660-1741), der gemeinsam mit Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) die Preußische Akademie der Wissenschaften mitbegründete. „Die Medaille mit seinem Namen wird daher an Mitglieder unserer Sozietät verliehen, die sich besondere Verdienste für deren Wirken und Ansehen erworben haben“, betonte Professorin Haßler.

Bernd Junghans (rechts) bei der Arbeit am Megabit-Projekt. Foto: privat
Bernd Junghans (rechts) bei der Arbeit am Megabit-Projekt. Foto: privat

Bernd Junghans hatte in Moskau Halbleiterphysik studiert, danach in Karl-Marx-Stadt promoviert. 1976 bis 1992 war er im Zentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD) tätig. Dort leitete er unter anderem die Entwicklung des DDR-Megabit-Speicherchips. Nach der Wende arbeitete er unter anderem für AMI und Simtek. Inzwischen leitet er das Dresdner Softwareunternehmen „Metirionic“. Außerdem ist er Gastautor bei oiger.de.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quelle: Leibniz-Sozietät der Wissenschaften, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger