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VW baut nun auch SUV-Stromer ID4 in Zwickau

Vorserien-Studie des ID4-SUV. Abb.: VW
Vorserien-Studie des batterieelektrischen ID4-Autos aus der SUV-Klasse. Abb.: VW

Konzern setzt auf wachsende Umsätze mit elektrischen Kastenwagen

Zwickau/Dresden, 20. August 2020. Mit dem ID4 produziert Volkswagen nun auch einen elektrischen SUV-Kastenwagen. Das batterieelektrisch angetriebene Auto ist im Werk Zwickau jetzt in die Serienproduktion übergegangen. Das hat VW heute mitgeteilt. Parallel dazu stellen die Sachsen bereits den ID3 her – den ersten Kompaktwagen von VW, der von Anfang an als reiner Stromer konzipiert wurde.

Auch Werke in China und USA sollen in ID4-Produktion einsteigen

„Mit dem ID4 erweitert Volkswagen sein Angebot um ein vollelektrisches Fahrzeug im weltweit größten Wachstumssegment, der Klasse der kompakten SUV“, erklärte Volkswagen-Markenchef Ralf Brandstätter. „Nach dem ID.3 ist es bereits das zweite Modell auf Basis des ,Modularen E-Antriebsbaukasten’ (MEB). Das Auto wird zukünftig in Europa, in China und später auch in den USA gebaut und verkauft.“

Der ID4 soll auf Reichweiten bis 500 km kommen. VW will den Wagen zuerst mit Heckantrieb anbieten, später auch mit Allradantrieb.

Dresden verabschiedet sich Ende 2020 vom E-Golf

Der ID3 wiederum geht Anfang 2021 auch in der Manufaktur Dresden in die Serienproduktion über – er löst dort dann den Elektro-Golf ab. Die Fahrzeugwerke Emden und Hannover sollen ab 2022 ebenfalls mit der Produktion von E-Autos beginnen.

VW will Weltmarktführer bei E-Autos werden

Volkswagen hatte Zwickau als erstes Werk im Konzernverbund vollständig auf die Elektroauto-Produktion umgestellt. Der Konzern steckte in den Umbau der Fabrik Zwickau rund 1,2 Milliarden Euro. Insgesamt will VW bis 2024 rund 33 Milliarden Euro investieren, um Weltmarktführer bei der Elektromobilität zu werden.

Autor: hw

Quelle: VW

Zum Weiterlesen:

VW rüstet Werk Zwickau auf Stromer um

VW-Manufaktur Dresden rüstet Ende 2020 von E-Golf auf ID3 um

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Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger