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Neuer „Coworking Space“ in Dresden-Johannstadt

In den USA gilt Coldbrewed Coffee (Kaltgebrühter Kaffee) als Trend - wir haben diese Kaffeevariante nun selbst zubereitet und gekostet. Foto: Sven Germeroth

Foto: Sven Germeroth

Miet-Gemeinschaftsbüro „DREIZEHN[37]“ hat sich in alter Villa eingenistet

Dresden, 20. August 2020. Ein weiteres Gemeinschafts-Mietbüro („Coworking Space“) öffnet in Dresden-Johannstadt: „DREIZEHN[37]“ befindet sich in einer Villa an der Blasewitzer Straße. Betreiber ist die „Magnacum Beteiligungsgesellschaft GmbH“ aus Dresden. Sie will laut eigenen Angaben vor allem „junge aufstrebende Unternehmen“ davon überzeugen, sich dort auf Zeit einzumieten.

Bisher 9 Unternehmen eingemietet

Eingemietet haben sich in die Villa nahe am Uniklinik-Campus bisher neun Unternehmen. Der Name des Gemeinschaftsbürokomplexes „DREIZEHN[37]“ leitet sich von einem mehr oder minder „geheimen“ Jargon in der Netz- und Spielszene ab: „1337“ ist dort eine alternative Schreibweise für Leetspeak, was wiederum „Elitesprache“ bedeuten soll.

Was ist ein „Coworking Spaces“?

„Coworking Spaces“ eignen sich zum Beispiel für Freiberufler oder andere selbstständige Einzelkämpfer, die nicht so oft allein sein wollen, oder beispielsweise für junge Unternehmen, denen die Zukunftsgewissheit beziehungsweise das Geld fehlt, ein dauerhaftes Büro anzumieten. Viele „Coworker“ schätzen solche Kurzzeit-Mietbüros jedoch auch, weil sie dort auf Gleichgesinnte zu treffen hoffen oder ohnehin nur kurze Zeit in einer Stadt bleiben, um dann weiterzuziehen. Mittlerweile gibt es in Dresden bereits über ein Dutzend „Coworking Spaces“ mit ganz unterschiedlichen Preismodellen, Kommerzialisierungsgrad und Gemeinschafts-Konzepten. Üblicherweise nutzen die eingemieteten Einzelkämpfer und Kleinunternehmen gemeinsam Drucker, WLAN-Internetzugang, Kaffeemaschine und ein nahezu obligatorisches Tischfußball-Gerät. Meist bekommt man jeden Tag einen anderen Bürotisch zugewiesen, kann sich gegen Aufpreise aber auch feste Tische buchen.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: LHD, Magnacum, Oiger-Archiv

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