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Speicher- und Auto-Chips sind 2020 besonders gefragt

In modernen Autos verbauen die Hersteller immer mehr Elektronik - und davon profitieren auch wichtige Chipproduzenten wie die Infineon-Fabriken in Dresden. Foto: Infineon
In modernen Autos verbauen die Hersteller immer mehr Elektronik – und davon profitieren auch wichtige Chipproduzenten wie die Infineon-Fabriken in Dresden. Foto: Infineon

IC Insights geht insgesamt von 8 % Wachstum in der Mikroelektronik weltweit aus

Scottsdale, 27. Januar 2020. Auto- und Speicher-Chips beflügeln 2020 und in den Folgejahren den Mikroelektronik-Weltmarkt besonders stark. Das hat das US-amerikanische Analyseunternehmen „IC Insights“ prognostiziert. Insgesamt rechnen die Marktforscher aus Scottsdale in diesem Jahr mit rund acht Prozent Zuwachs in der globalen Halbleiterbranche.

Einige Produktgruppen wachsen weit über Durchschnitt

Wachstumstreiber sind demnach in absehbarer Zeit einerseits Spezialsteuerchips für den Automobilsektor – hier rechnen die Analysten mit einem Plus von 13 Prozent. Für nicht-flüchtige Speicher – sogenannte NANDs, die man sich beispielsweise wie Miniatur-Festplatten für Smartphones vorstellen kann – erwarten sie sogar 19 Prozent Wachstum. DRAM-Speicherchips, die sich Daten nur so lange „merken“, bis der Strom weg ist, kommen in den Jahren 2020 und folgende laut „IC Insights“ auf durchschnittliche Jahreszuwächse um die zwölf Prozent.

Die Marktanalysten rechnen bei einigen Chip-Typen mit besonders starkem Wachstum. Tabelle: IC Insights
Die Marktanalysten rechnen bei einigen Chip-Typen mit besonders starkem Wachstum. Tabelle: IC Insights

Auf den Folgeplätzen besonders wachstumsstarker Mikroelektronik-Baugruppen landen Bildschirm-Ansteuerelektronik, in andere Systeme eingebettete Prozessoren, 32-Bit-Kontrollbausteine und Industrie-Spezialelektronik.

Autor: hw

Quelle: IC Insigts

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger