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Internethandel wächst um 11,6 Prozent

Bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Foto: Bevh
Bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Foto: Bevh

2019 legten E-Commerce-Umsätze in Deutschland auf 72,6 Milliarden Euro zu

Hamburg, 21. Januar 2020. Der internetgestützte Handel wächst weiter in der Bundesrepublik. Im Jahr 2019 haben die Deutschen Waren und Dienstleistungen für 72,6 Milliarden Euro per Internet bestellt. Das waren 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies hat der „Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland“ (Bevh) aus Hamburg heute mitgeteilt.

Verband: Handel wird digital – oder verschwindet

„Das Rekordjahr 2019 hat gezeigt: Das digitale Geschäft ist der Motor des Handels und Plattformen werden mehr und mehr zum Betriebssystem der gesamten Wertschöpfungskette“, schätzte Bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer ein. „Einzel- und Großhandel werden digital, oder verschwunden sein.“

Multikanal-Verkäufer wachsen besonders stark

Denn besonders stark gewachsen sind laut dem Verband jene Händler, die über mehr als einen Kanal ihre Waren verkaufen, die sogenannten „Multichannel“-Versender. Dazu gehören beispielsweise Anbieter, die Kauf per Katalog und Online-Bestellungen offerieren, digitale Marktplätze à la Amazon, aber auch Einzelhändler mit klassischen Präsenz-Läden, die auch Internethandel betreiben.

Trends: Online-Käufer bestellen häufiger – und immer öfter per Smartphone

Zwei weitere Trends sind bemerkenswert: Einerseits ordern die Vielkäufer noch mehr. So bestellt laut Bevh jeder dritte Onlinekäufer inzwischen mehrmals in der Woche im Internet. Und zweitens lösen die Kunden immer mehr Aufträge mit Smartphones oder Tablets aus. Mittlerweile macht dies ein Drittel aller Online-Bestellungen aus. „Vor fünf Jahren waren es nicht einmal 20 Prozent“, teilte der Verband mit.

Autor: hw

Quelle: Bevh

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger