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Ifo: Ungleichheit und Wachstum hängen nicht direkt zusammen

Prof. Dr. Clemens Fuest beim Besuch in der ifo-Niederlassung Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Prof. Dr. Clemens Fuest. Foto: Heiko Weckbrodt

München, 18. Mai 2018. Große Einkommensunterschiede innerhalb eines Landes haben keinen großen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum. Das berichtet das Ifo-Institut aus München und stützt sich dabei auf eine Studie „Ungleichheit und Wirtschaftswachstum: Warum OECD und IWF falsch liegen“ der Ifo-Ökonomen Clemens Fuest, Florian Neumeier und Daniel Stöhlker.

„In reichen Ländern geht Einkommensungleichheit mit Wirtschaftswachstum Hand in Hand“, betont das Institut. „Nur in besonders armen Ländern lässt sich ein negativer Zusammenhang zwischen Ungleichheit und Wachstum feststellen.“

Zwichen Ungleichheit und Wachstum gebe es zwar Korrelationen, aber keine Ursache-Folge-Kette, betonte Ifo-Präsident Clemens Fuest: „Die allgemeine Behauptung, eine ungleiche Verteilung der Netto-Einkommen bringe ein geringeres Wirtschaftswachstum mit sich, ist nicht haltbar, auch wenn sie kürzlich aufgestellt wurde vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD).“

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