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3D-Bildsensor von Infineon Dresden ausgezeichnet

Der 3D-Bildsensorchip "Real 3" von Infineon im Vergleich zu einem Streichholz. Er berechnet nach dem ToF-Prinzip ein 3D-Bild durch Laufzeit-Unterschiede ausgesandter Lichtteilchen. Foto: Infineon
Der 3D-Bildsensorchip „Real 3“ von Infineon im Vergleich zu einem Streichholz. Er berechnet nach dem ToF-Prinzip ein 3D-Bild durch Laufzeit-Unterschiede ausgesandter Lichtteilchen. Foto: Infineon

Allianz kürt den „REAL3“ zum Sensorprodukt des Jahres

Dresden, 23. Mai 2019. Die Industrievereinigung „Embedded Vision Alliance“ hat den von Infineon Dresden mitentwickelten 3D-Bildsensor „REAL3“ von Infineon Dresden als „Produkt des Jahres in der Kategorie „Sensoren“ ausgezeichnet. Das hat der deutsche Halbleiter-Hersteller heute mitgeteilt. Der Sensor ermöglicht es beispielsweise Smartphones, dreidimensionale Abbilder ihrer Umgebung zu generieren.

Sensorchip wertet Flugzeit der Lichtteilchen aus

Dafür verwendet das elektronische Bauteil die „3D Time-of-Flight“-Technologie (ToF). „Time-of-Flight“ steht für die Flugzeit von Lichtteilchen auf dem Weg zwischen 3D-Kamera, dem zu erkennenden Objekt und wieder zurück benötigen. Wer diese Flugzeit hochpräzise ausmisst, kann erkennen, wo die Photonen länger für diese Reise gebraucht haben, weil sie von einer weiter entfernten Stelle des Objektes reflektiert worden sind. Aus diesen Informationen lässt sich dann ein räumliches Abbild errechnen.

„Die herausragende Leistung kann bei allen Lichtverhältnissen erzielt werden und somit auch im Freien“, warb Infineon für den „REAL3“-Sensorchip. „Gegenüber anderen 3D-Technologien wie Structured Light reduziert die ToF-Technologie von Infineon die Anzahl der Schlüsselkomponenten von drei auf zwei. Die direkte Entfernungsmessung erfordert zudem die geringste Rechenleistung im Prozessor.“

Autor: hw

Quellen: Infineon, Wikipedia

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger