Mehr Platz für Ansiedlungen: Universelle Werke Dresden wachsen

Immopact beginnt dritten Bauabschnitt
Dresden, 11. September 2025. „Immopact“ baut den Technologie-Gewerbepark „Universelle Werke“ unweit der Dresdner Uni aus. Bis 2028 entstehe an der Zwickauer Straße „ein zukunftsweisender Hightech-Campus mit rund 28.500 Quadratmetern“ für Büro, Forschung, Entwicklung und Kleinproduktion, teilte das Immobilienunternehmen nach einem symbolischen Spatenstich mit.
„Jetzt zeigt sich, dass es richtig war, dass Technologiezentrum und Landeshauptstadt Dresden trotz vieler Risiken die Wiederbelebung des Standortes gewagt und vorangetrieben haben.“
Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP)
Damit wachse ein „zukunftsorientiertes Gewerbequartier, das auf die Bedürfnisse von Technologieunternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen gleichermaßen ausgerichtet ist“, betonte Geschäftsführer Andreas Schöberl von der Immopact Immobilien GmbH. „Die Universellen Werke waren als Teil der Dresdner Industriegeschichte über Jahrzehnte hinweg ein Symbol für Unternehmertum, Erfindergeist und Ingenieurskunst“, ergänzte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). „Diese erfolgreiche Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft lebt auf neuem Niveau fort dank der Investitionen in den Traditionsstandort. Jetzt zeigt sich, dass es richtig war, dass Technologiezentrum und Landeshauptstadt Dresden trotz vieler Risiken die Wiederbelebung des Standortes gewagt und vorangetrieben haben.“
Fabrikkomplex gehörte vor der Wende zum Nagema-Kombinat
Den Gewerbepark hatten Immopact und die Stadt Dresden gemeinsam initiiert: Die Fabrikgebäude an der Zwickauer Straße gehörten zunächst zu den namensgebenden Universellen Werken, später dann zum DDR-Verpackungsmaschinen-Kombinat Nagema. 1982 richtete die TU Dresden zudem ein Forschungs- und Erprobungszentrum ein – insofern reichen die Verbindungen zur Uni weit zurück.
Verpackungsmaschinen-Fabrik zum Technologiezentrum umgebaut
Nach der Wende gehörte der Komplex zunächst dem Nagema-Nachfolger „Pactec“. Der konzentrierte sich jedoch schließlich am Standort Dresden-Dobritz, danach verfiel die Fabrik. Ab 2017 baute Immopact dann die alten Gebäude schrittweise zum Technologiezentrum für die Stadt um, weitere Bauabschnitte folgten. Angesiedelt haben sich hier unter anderem ein Software-Entwicklungszentrum von Volkswagen, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Viessmann und das Labordiagnostik-Unternehmen „Anvajo“. Das Leichtbauinstitut ILK der TU Dresden betreibt weiter hinten auf dem Campus eine Erprobungshalle mit einem „Nationalen Leichtbau-Validierungszentrum“. Die nun begonnene dritte Um- und Neubauphase soll den Campus, der insgesamt 42.400 Quadratmeter umfasst, komplettieren.
Autor: Heiko Weckbrodt
Quellen: Immopact, Wikipedia, Oiger-Archiv

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