Studie: Ausbildung im Elektro- und Metall muss sich an Transformation ausrichten

Automatisierung und Digitalisierung gehören stärker die Lehre hinein
Chemnitz, 14. Mai 2025. Um die Transformationen im sächsischen Automobilbau und weiteren Branchen zu bewältigen, sollte sich auch die Berufsausbildung wandeln. Dafür plädiert eine Studie des „Forschungsinstituts für Betriebliche Bildung“ (F-bb) im Auftrag der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz. Demnach müssen die Lehren für typische Zulieferberufe im Metall- und Elektrosektor verschlankt und vielseitiger werden.
Berufsausbildung attraktiver und realitätsnäher machen
Insbesondere gelte es, Fertigkeiten in die Ausbildungen zu integrieren, die für Automatisierung und Digitalisierung in der Industrie gebraucht werden. So müssten „zukunftsrelevante Technologien, Verfahren und Systeme, die bisher nur über optionale Zusatzqualifikationen vermittelt werden, direkt in die Ausbildungen“ integriert werden. Dazu gehören Mechanik, Elektronik, Automatisierungstechnik und Informationstechnologien. Indem die Betriebe und Berufsschulen diese Ausbildungen realitätsnäher machen, könnten sie für junge Menschen Karrieren in Mechatronik, Metalltechnik oder als Maschinen- und Anlagenführer zudem wieder attraktiver machen – in Zeiten des Fachkräftemangels ein besonderer Pluspunkt.
Die Studie entstand im Rahmen des „Initiative Transformation Automobilregion Südwestsachsen“ (Itas). Unter die Lupe genommen hatte das F-bb dafür zehn Berufsbilder in typischen Zulieferberufen im Metall- und Elektrosektor.
Autor: Oiger
Quelle: Itas/ABG

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