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Studie: Ausbildung im Elektro- und Metall muss sich an Transformation ausrichten

Ein Mitabeiter erprobt bei Audi die virtuelle Montage eines Elektroautos. Foto: Audi
Ein Mitabeiter erprobt bei Audi die virtuelle Montage eines Elektroautos. Foto: Audi

Automatisierung und Digitalisierung gehören stärker die Lehre hinein

Chemnitz, 14. Mai 2025. Um die Transformationen im sächsischen Automobilbau und weiteren Branchen zu bewältigen, sollte sich auch die Berufsausbildung wandeln. Dafür plädiert eine Studie des „Forschungsinstituts für Betriebliche Bildung“ (F-bb) im Auftrag der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz. Demnach müssen die Lehren für typische Zulieferberufe im Metall- und Elektrosektor verschlankt und vielseitiger werden.

Berufsausbildung attraktiver und realitätsnäher machen

Insbesondere gelte es, Fertigkeiten in die Ausbildungen zu integrieren, die für Automatisierung und Digitalisierung in der Industrie gebraucht werden. So müssten „zukunftsrelevante Technologien, Verfahren und Systeme, die bisher nur über optionale Zusatzqualifikationen vermittelt werden, direkt in die Ausbildungen“ integriert werden. Dazu gehören Mechanik, Elektronik, Automatisierungstechnik und Informationstechnologien. Indem die Betriebe und Berufsschulen diese Ausbildungen realitätsnäher machen, könnten sie für junge Menschen Karrieren in Mechatronik, Metalltechnik oder als Maschinen- und Anlagenführer zudem wieder attraktiver machen – in Zeiten des Fachkräftemangels ein besonderer Pluspunkt.

Die Studie entstand im Rahmen des „Initiative Transformation Automobilregion Südwestsachsen“ (Itas). Unter die Lupe genommen hatte das F-bb dafür zehn Berufsbilder in typischen Zulieferberufen im Metall- und Elektrosektor.

Autor: Oiger

Quelle: Itas/ABG

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger