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Deutscher Smartphone-Markt knackt bald 40-Milliarden-Marke

Smartphone-Spiele sind besonders beliebt. Foto: Heiko Weckbrodt
Foto: Heiko Weckbrodt

Bitkom-Verband: Ohne KI-Funktionen lässt sich bald kaum noch ein Mobiltelefon verkaufen

Berlin, 23. Februar 2025. Die Zeiten zweistelliger Zuwachsraten sind im Smartphone-Markt zwar vorbei, dennoch bleibt dies ein Wachstumsmarkt. So übersteigen die Umsätze mit Mobiltelefonen in diesem Jahr in Deutschland voraussichtlich die 40-Milliarden-Euro-Marke – ein neuer Rekord, wie der Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ in Berlin berichtet. Im Vergleich zum Vorjahr (39,2 Milliarden Euro) wäre das ein Zuwachs um 2,1 Prozent.

„Rund um das Smartphone wächst das milliardenschwere, innovative Ökosystem aus Geräten, Apps, Diensten und Netzinfrastruktur immer weiter“, betont Bitkom-Vizepräsident Markus Haas. „Auch der Netzausbau macht in Deutschland große Schritte nach vorn: 5G erreicht mittlerweile über 98 Prozent der Haushalte und über 90 Prozent der Fläche.“

82 % nutzen Smartphones

Aktuell nutzen 82 Prozent der über 16-Jährigen in Deutschland ein Smartphone, das entspricht rund 56 Millionen Menschen. Neue Funktionen rund um Künstliche Intelligenz erobern dabei den Smartphone-Markt, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Bitkom zeigt: 72 Prozent der derjenigen, die ein Smartphone privat nutzen, verwenden bereits mindestens eine KI-Funktion auf ihrem Gerät: 58 Prozent nutzen Sprachassistenten wie Siri, Alexa oder den Google Assistant auf ihrem Smartphone, 48 Prozent setzen einen Chatbot wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity auf dem Gerät ein. 38 Prozent nutzen KI-Tools zur Fotobearbeitung wie etwa den „magischen Radierer“, der Personen oder Gegenstände auf Bildern verschwinden lassen kann. Nur ein Viertel (26 Prozent) gibt an, explizit keine dieser KI-Funktionen im Einsatz zu haben. „Ohne KI-Funktionen wird künftig kein Smartphone mehr auskommen“, meint Haas.

Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger