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Mit Strahlenskalpell und KI zum ruhmvollen Labor

Mit seinem Actionvortrag über Strahlentherapie gegen Krebs hat Artem Govorukhinden 1. Platz im "Famelab Dresden 2025" gewonnen. Foto: Jonas Günther via DMG
Mit seinem Actionvortrag über Strahlentherapie gegen Krebs hat Artem Govorukhinden 1. Platz im „Famelab Dresden 2025“ gewonnen. Foto: Jonas Günther via DMG

Artem Govorukhin und Marco Gustav gewinnen Wissenschaftspop-Kontest „Famelab“ in Dresden

Dresden, 6. Mai 2025. Mit unterhaltsamen Forschungsvorträgen haben zwei junge Wissenschaftler aus Dresden die Kluft zwischen Forschung und Populärkultur zu schließen versucht – und damit den Wettbewerb „Famelab Dresden 2025“ gewonnen: Artem Govorukhin vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf erklärte dem Publikum im Theater „Kleines Haus“, „Wie Krebs und Flash in der medizinischen Strahlenforschung zusammenfanden“. Und der studierte Maschinenbauer Marco Gustav vom „Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit“ führte in einer Doppelrolle als Arzt und Patient den Einsatz von „KI in der Medizin“ vor Augen. Das geht aus einer Mitteilung der „Dresden Marketing GmbH“ (DMG) hervor, die den Regionalentscheid mitorganisiert hatte.

Mit seinem Beitrag über "KI in der Medizin" belegte Marco Gustav den zweiten Platz beim Famelab Dresden 2025. Foto: Jonas Günther via DMG
Mit seinem Beitrag über „KI in der Medizin“ belegte Marco Gustav den zweiten Platz beim Famelab Dresden 2025. Foto: Jonas Günther via DMG

Sieger vertreten Dresden in Bielefeld

„Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, weil alle zwölf Teilnehmenden mit großer Begeisterung und Überzeugungskraft für ihr Forschungsthema angetreten sind“, erklärte Jury-Mitglied und DMG-Chefin Corinne Miseer hinterher. Die Jury sei aber überzeugt, „dass Artem Govorukhin und Marco Gustav den besonderen Dresden-Spirit beim Deutschland-Finale und darüber hinaus vermitteln werden.“ Beide Gewinner bekommen nur Geldpreise in Höhe von 300 beziehungsweise 200 Euro, ein Medientraining und gehen dann am 24. Juni 2025 in Bielefeld bei „Famelab“-Bundesausscheid für Dresden ins Rennen.

Komplexe Themen – auf 3 Minuten komprimiert

Beim „Famelab“ (auf Deutsch etwa: Labor des Ruhms) haben Wissenschaftler drei Minuten Zeit, ihre Forschung möglichst unterhaltsam und doch korrekt vor einem Laien-Publikum vorzustellen. Die Idee stammt aus England und soll helfen, die oft teure und durch Steuergelder finanzierte Forschung möglichst vielen Menschen nahezubringen. Am Dresdner Regionalausscheid hatte sich diesmal ein Dutzend Nachwuchsforscher im „Kleinen Haus“ vorgestellt. 230 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Spektakel.

Autor: hw

Quelle: DMG

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger