Mit Strahlenskalpell und KI zum ruhmvollen Labor

Artem Govorukhin und Marco Gustav gewinnen Wissenschaftspop-Kontest „Famelab“ in Dresden
Dresden, 6. Mai 2025. Mit unterhaltsamen Forschungsvorträgen haben zwei junge Wissenschaftler aus Dresden die Kluft zwischen Forschung und Populärkultur zu schließen versucht – und damit den Wettbewerb „Famelab Dresden 2025“ gewonnen: Artem Govorukhin vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf erklärte dem Publikum im Theater „Kleines Haus“, „Wie Krebs und Flash in der medizinischen Strahlenforschung zusammenfanden“. Und der studierte Maschinenbauer Marco Gustav vom „Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Digitale Gesundheit“ führte in einer Doppelrolle als Arzt und Patient den Einsatz von „KI in der Medizin“ vor Augen. Das geht aus einer Mitteilung der „Dresden Marketing GmbH“ (DMG) hervor, die den Regionalentscheid mitorganisiert hatte.

Sieger vertreten Dresden in Bielefeld
„Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, weil alle zwölf Teilnehmenden mit großer Begeisterung und Überzeugungskraft für ihr Forschungsthema angetreten sind“, erklärte Jury-Mitglied und DMG-Chefin Corinne Miseer hinterher. Die Jury sei aber überzeugt, „dass Artem Govorukhin und Marco Gustav den besonderen Dresden-Spirit beim Deutschland-Finale und darüber hinaus vermitteln werden.“ Beide Gewinner bekommen nur Geldpreise in Höhe von 300 beziehungsweise 200 Euro, ein Medientraining und gehen dann am 24. Juni 2025 in Bielefeld bei „Famelab“-Bundesausscheid für Dresden ins Rennen.
Komplexe Themen – auf 3 Minuten komprimiert
Beim „Famelab“ (auf Deutsch etwa: Labor des Ruhms) haben Wissenschaftler drei Minuten Zeit, ihre Forschung möglichst unterhaltsam und doch korrekt vor einem Laien-Publikum vorzustellen. Die Idee stammt aus England und soll helfen, die oft teure und durch Steuergelder finanzierte Forschung möglichst vielen Menschen nahezubringen. Am Dresdner Regionalausscheid hatte sich diesmal ein Dutzend Nachwuchsforscher im „Kleinen Haus“ vorgestellt. 230 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Spektakel.
Autor: hw
Quelle: DMG

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