IG Metall fordert klare Änderung in der Wirtschaftspolitik“ und „massive Investitionen“
Aktionstag auch in Leipzig geplant
Radebeul, 4. Februar 2025. Für eine „klare Änderung in der Wirtschaftspolitik“ sowie „massive öffentliche und private Investitionen: in erneuerbare und bezahlbare Energien, ökologische und neue Technologien“ haben sich Gewerkschaftsfunktionäre der IG Metall während ihrer „industriepolitischen Konferenz“ heute in Radebeul bei Dresden ausgesprochen.
„Wir vermissen in diesem Wahlkampf die Fragen und Antworten zur Zukunft der Industrie“, kritisierte Nadine Boguslawski vom IG-Metall-Vorstand. „Für einen erfolgreichen Wandel braucht das Land eine ausgebaute industrielle und soziale Infrastruktur. Sparprogramme sind jetzt fatal.“
„Unternehmen wissen nicht, wie sie die Gas- und Stromkosten noch finanzieren sollen“
„Energieintensive Unternehmen wissen nicht, wie sie die Gas- und Stromkosten noch finanzieren sollen, der Automotive-Bereich strauchelt gefährlich und unsere Infrastruktur ist in einem desaströsem Zustand“, wies Stefan Ehly von der IG Metall Dresden/Riesa auch speziell auf die sächsischen Probleme hin: „Reihenweise werden jetzt Brücken gesperrt und wichtige Verkehrsadern eingeschränkt – das steht doch symbolisch für eine dramatische Entwicklung.“ Nötig seien daher erhebliche staatliche Ausgaben in „Industrie, Arbeitsplätze und Sozialstaat“. Finanzieren soll der Staat dies durch Schulden und „höhere Steuern für Reiche“.
Die Gewerkschafter wollen diesen und weiteren Forderungen am 15. März 2025 mit einem Aktionstag in fünf Städten Nachdruck verleihen. In Sachsen sind Aktionen unter dem Motto „Mein Arbeitsplatz. Unser Industrieland. Unsere Zukunft!“ am Samstag, 15. März 2025 von 11.55 bis 14 Uhr in Leipzig geplant.
Autor: Oiger
Quelle: IG Metall

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