Leibniz-Forscher helfen Lehrern mit Quantenobjekten

Quantenphysiker erklären Pädagogen, wie sie’s ihren Schülern erklären können
Dresden, 8. Oktober 2024. Leibniz-Forscher wollen Sachsens Lehrern helfen, Quantenobjekte im gymnasialen Physikunterricht zu verankern – und wiederum den Schülern zu erklären. Dafür haben das „Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung“ (IFW) in Dresden sowie die Physikdidaktiker der TU Dresden eine Lehrerweiterbildung organisiert, die sie bei Bedarf auch anderen Bundesländern anbieten wollen. Das hat das IFW mitgeteilt.

„Kein leicht verständliches Kapitel“
„Damit möchten wir die Lehrkräfte unterstützen, Quantenphysik anhand von aktueller Forschung besser zu verstehen und so auch greifbarer vermitteln zu können“, erklärte IFW-Wissenschaftsdirektor Prof. Bernd Büchner. „Es ist uns bewusst, dass diese fundamentale Theorie mit ihren Gesetzmäßigkeiten – die oftmals unserem klassischen Verständnis von Naturgesetzen und unseren alltäglichen Erfahrungen widersprechen – kein leicht verständliches Kapitel ist. Umso dringlicher ist unser Wunsch, hier einen wertvollen Beitrag im Bildungsbereich zu leisten.“
Quantenobjekte nun auch Prüfungsthema
Hintergrund: Der Freistaat hat den Lernbereich „Quantenphysik“ in den Lehrplänen der Gymnasien unlängst modernisiert und die Neuerungen nun in Kraft gesetzt. Dazu gehören nun auch Erläuterungen über Quantenobjekte, die fortan auch Abi-Prüfungsthemen sind. Damit die Gymnasiallehrer diese Konzepte auf dem neuesten Forschungsstand erklären können, bekommen sie jetzt eben Schützenhilfe von Dresdner Quantenphysikern. Für diese Weiterbildungen haben sich das Landesamt für Schule und Bildung, die TU Dresden, die Deutsche Physikalische Gesellschaft und die Heraeus-Stiftung zusammen getan.
„Neben fachlichen und fachdidaktischen Impulsen und Laborbesichtigungen werden auch konkrete Unterrichtsvorschläge und -materialien vorgestellt, die unmittelbar im laufenden Schuljahr zum Einsatz kommen können“, kündigten die IFW-Forscher an. „Die Materialien wurden im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten an der TU Dresden und dem IFW Dresden entwickelt.“
Quellen: IFW Dresden, Wikipedia

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