Die meisten Deutschen schmücken Texte mit Emojis

Bitkom-Umfrage: Jeder Zweite ist aber über reine Symbol-Antworten genervt
Berlin, 15. Juli 2024. Anfangs waren Sonderzeichen-Folgen wie 😉 ein Versuch, jenseits von Gespräch von Angesicht zu Angesicht oder per Telefon ein paar Gefühle einzubauen und vor allem Ironie zu kennzeichnen, heute sind sie längst Teil der alltäglichen Schriftsprache: Die meisten Deutschen schmücken ihre SMS-Textnachrichten, E-Mails oder andere digitale Botschaften mit lächelnden oder wütenden Gesichtern, stilisierten Herzen oder anderen „Emojis“. Nur acht Prozent verwenden Emojis äußerst selten oder kaum, hat eine Bitkom-Umfrage zum „Welt-Emoji-Tag“ am 17. Juli ergeben.
„Elementarer Teil der Internetkultur geworden“
„Emojis sind ein elementarer Teil der Internetkultur geworden“, betont Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Sie können die digitale Kommunikation bereichern, zuweilen führen sie aber auch zu Verwirrung.“ Beispiel: Viele sind sich unsicher, ob der Zwinkersmiley ironisch oder ernst gemeint war. Bei 56 Prozent haben Emojis schon mal zu Verwirrungen in Konversationen geführt, bei den 16- bis 29-Jährigen trifft dies sogar auf 73 Prozent zu. Männer (51 Prozent) sagen etwas häufiger als Frauen (43 Prozent), dass Emojis ihnen helfen, sich besser auszudrücken.
Knapp die Hälfte antwortet häufig nur mit einem solchen Symbol, statt einen Text zu schreiben, hat die Umfrage ebenfalls ergeben. Und 46 Prozent sind genervt, wenn andere genau dies tun und lediglich per Emoji auf eine Nachricht antworten. Nur eine Minderheit von 15 Prozent findet, es gebe zu viele Emojis.
Autor: Oiger
Quellen: Bitkom, Wikipedia

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