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Viele deutsche Unternehmen zögern wegen Datenschutz beim KI-Einsatz

Tritt am 25. Mai 2018 auch in deutschland in Kraft: die neue Datenschutz-grundverordnung der EU. Fotos: hw, EU, Montage: Heiko Weckbrodt
Vor allem seit der Datenschutz-Grundverordnung herrscht große Unsicherheit, was im digitalen Raum überhaupt rechtskonform möglich ist. Das behindert auch den KI-Einsatz in Deutschland. Ein Bitkom-Leitfaden soll Unternehmen nun durch den Regeldschungel lotsen. Fotos: hw, EU, Montage: Heiko Weckbrodt

70 % sehen in Bitkom-Umfrage schwer beherrschbare Risiken

Berlin, 14. Juli 2024. Ein Großteil der deutschen Unternehmen zögert beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) aus Angst, gegen den Datenschutz zu verstoßen. Das hat eine Umfrage des deutschen Digitalverbandes „Bitkom“ aus Berlin ergeben.

Demnach sehen 70 Prozent aller Unternehmen und sogar 80 Prozent der Betriebe, die KI bereits nutzen, mögliche Datenschutzverstöße als größtes Risiko beim KI-Einsatz. Und 62 Prozent meinen, dass sich KI-Dienste in der Cloud nicht mit Datenschutzvorgaben vereinen lassen.

Verband: Wirtschaft braucht mehr Klarheit bei Gesetzen

„Beim KI-Einsatz herrscht derzeit noch viel Unsicherheit“, meint Susanne Dehmel von der Bitkom-Geschäftsleitung. „Damit Deutschland bei Künstlicher Intelligenz nicht ins Hintertreffen gerät, braucht es vor allem mehr Klarheit und Sicherheit im Umgang mit den gesetzlichen Vorgaben.“

Der Verband hat daher nun einen kostenlosen Leitfaden „Künstliche Intelligenz & Datenschutz“ erstellt, der erklärt, wie sich KI regelkonform in Unternehmen einsetzen lässt.

Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger