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Mathematischer Blick auf Gene und Gewerbe

Heather Harrington. Foto: Z. Goriely via MPI-CBG
Heather Harrington. Foto: Z. Goriely via MPI-CBG

Britische Forscherin Heather Harrington verstärkt Direktorat im Planck-Genetikinstitut Dresden

Dresden, 13. November 2023. Die britische Mathematikerin Heather Harrington verstärkt das Direktoren-Kollegium am Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden. Das hat das Institut heute mitgeteilt.

„Krankheiten in einem neuen Licht verstehen“

Harrington hat sich darauf spezialisiert, komplexe mathematische Modelle auf Gene, Gewebe und andere biologische Systeme anzuwenden, um sie besser zu verstehen. „Die Möglichkeiten, Krankheiten in einem neuen Licht zu verstehen, sind enorm“, schätzen ihre CBG-Kollegen ein. „Ich habe während meiner gesamten beruflichen Laufbahn mathematische Modelle mit biologischen Daten kombiniert“, berichtet Harrington selbst. „Jetzt ist klar, dass es ein großes ungenutztes Potenzial gibt, um die Form und Struktur biologischer Daten zu verstehen.“

In London Doktortitel gemacht

Heather A. Harrington promovierte 2010 an der Fakultät für Mathematik am Imperial College London. Nach Postdoc-Jahren am Imperial College London und am Mathematischen Institut in Oxford wurde sie 2017 außerordentliche Professorin und Royal Society University Research Fellow in Oxford, wo sie 2020 zur Professorin für Mathematik ernannt wurde, heißt es in ihrer Kurzvita. Harrington ist Mitglied des St. John’s College als Research Fellow in Mathematik und Naturwissenschaften und des Welcome Centre for Human Genetics als assoziierte Forschungsgruppenleiterin. Im Oktober 2023 wechselte Heather als Direktorin an das MPI-CBG und das Zentrum für Systembiologie Dresden. Ihr Forschungsinteresse gilt der angewandten Algebra, dynamischen Systemen, Netzwerken, der topologischen Datenanalysen und der Systembiologie. Ihre Forschungsgruppe entwickelt mathematische Ansätze zur Erforschung von Problemen in den Natur- und Medizinwissenschaften.

Quelle: MPI-CBG

 

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Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger