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Hörendes Autos reagiert automatisch auf nahende Krankenwagen

Das Notrufsirenen-Erkennungssystem, das auf XENSIV™ MEMS-Mikrofonen von Infineon und der Cerence Emergency Vehicle Detection Software basiert, wird es Fahrzeugen ermöglichen, herannahende Einsatzfahrzeuge aktiv zu erkennen, insbesondere wenn diese nicht in Sichtweite sind, verspricht Infineon. Grafik: Infineon
Das Notrufsirenen-Erkennungssystem, das auf Xensiv-Mikrofonen von Infineon und der „Emergency Vehicle Detection“-Software von Cerence basiert, soll es Fahrzeugen ermöglichen, herannahende Einsatzfahrzeuge aktiv zu erkennen, insbesondere wenn diese nicht in Sichtweite sind. Grafik: Infineon

Infineon und Cerence entwickeln Sensorchip für autonome Autos, der Sirenen erkennt

München, 19. Oktober 2022. Autonome Autos erkennen in Zukunft selbstständig nahende Krankenwagen, Feuerwehren und Polizeistreifen, um dann dann das Radio im Innenraum leiser zu stellen, den Fahrer zu warnen und womöglich automatisch auch gleich rechts ranzufahren. Einen dafür konstruierten Sensorchip haben der bajuwarische Halbleiterkonzern „Infineon“ und die US-Softwareschmiede „Cerence“ heute vorgestellt. Das mikroelektromechanische System (Mems) der beiden Partner soll per Mikrofon und Außengeräuschanalyse sich nähernde Martinshörner und andere Sirenen zuverlässig erkennen und an die Fahrerassistenz-Systeme im Auto melden.

Mehr Verkehrssicherheit erwartet

„Da autonome Fahrzeuge schnell Realität werden, ist die Erkennung von Notfallfahrzeugen von entscheidender Bedeutung“, erklärte Cerence-Manager Christophe Couvreur. Die gemeinsam entwickelte deutsch-amerikanische Lösung werde „hörende Autos“ ermöglichen und „die Verkehrssicherheit weltweit erhöhen“.

Quelle: Infineon

Autonome Autos fahren womöglich in Zukunft automatisch rechts ran, wenn sie einen nahenden Krankenwagen oder die Feuerwehr hören. Möglich macht dies ein Sensorchip von Infineon und Cerence.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger