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Cyberport Dresden baut Versandzentrum in Siebenlehn aus

Rammen von links nach rechts in Siebenlehn die Spaten für die neue Cyberport-Halle in die Erde: Großschirmas Bürgermeister Volkmar Schreiter (FDP), Logistikzentrum-Chef Steffen Köhler, Burda-Chef Martin Weiss, Burda-Managerin Aliz Tepfenhart, Landrat Matthias Damm (CDU), Cyberport-Projektleiter Christoph Knoch-Weber und Wirtschafts-Staatssekretärin Ines Fröhlich. Foto: David Pinzer für Cyberport-Burda

Rammen von links nach rechts in Siebenlehn die Spaten für die neue Cyberport-Halle in die Erde: Großschirmas Bürgermeister Volkmar Schreiter (FDP), Logistikzentrum-Chef Steffen Köhler, Burda-Chef Martin Weiss, Burda-Managerin Aliz Tepfenhart, Landrat Matthias Damm (CDU), Cyberport-Projektleiter Christoph Knoch-Weber und Wirtschafts-Staatssekretärin Ines Fröhlich. Foto: David Pinzer für Cyberport-Burda

Zweite Halle verdoppelt Logistikkapazität für den Online-Computerhändler

Siebenlehn/Dresden, 28. März 2022. Als Antwort auf die wachsende Kunden-Nachfrage baut der Internet-Computerhändler „Cyberport“ aus Dresden sein Logistik- und Versandzentrum im mittelsächsischen Siebenlehn für 15,8 Millionen Euro aus. Das hat die Cyberport-Mutter „Hubert Burda Media“ heute anlässlich des offiziell ersten Spatenstichs mitgeteilt. Binnen eines Jahres soll demnach in Siebenlehn eine 8.200 Quadratmeter große Halle entstehen und die Lager- und Versandkapazitäten vor Ort verdoppeln.

Burda-Chef rechnet mit weiterem Wachstum der Dresdner Tochter

„Burda wird damit dem wachsenden Bedarf an zusätzlicher Lagerkapazität gerecht, der sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert hat“, hieß es von der Cyberport-Muttergesellschaft. „Ich bin überzeugt: Cyberports Bedeutung wird in Zukunft noch weiter wachsen“, erklärte Burda-Chef.

Start 1998 als Apple-Händler

Cyberport entstand 1998 in Dresden und verkaufte zunächst nur Apple-Computer. Das Unternehmen verbreiterte aber rasch sein Sortiment und wuchs zu einem der größten Online-Händler für Computertechnik in Deutschland. Burda wurde im Jahr 2017 der Alleineigentümer von Cyberport, das seitdem weiter kräftig gewachsen ist. Inzwischen hat das Unternehmen 660 Beschäftigte. Hauptsitz ist weiter das Waldschlösschen-Areal in Dresden. Neben dem Online-Geschäft betreibt das Unternehmen 16 „Cyberstores“ genannte Präsentläden in Deutschland und Österreich. Dabei verfolgt der Händler ein Konzept ähnlich wie Apple: Ein Teil des Umsatzes kommt per Internet, der andere durch repräsentative Fallschiff-Läden, die auch für ein gehobenes Image sorgen sollen. Von daher sieht sich Cyberport auch als „Omnichannel“-Firma, die Computertechnik, Haushaltwaren und andere technikorientierte Produkte über mehrere Kanäle verkauft.

Bereits 2010 hatte Cyberport seine erste Logistikhalle in Siebenlehn gebaut. Auf 7.700 Quadratmetern kümmern sich dort rund 160 Beschäftigte um Lagerhaltung, Versand, Reklamationen und Reparaturen. Sie verschicken rund 1,25 Millionen Pakete im Jahr.

Autor: hw

Quellen: Cyberport, Oiger-Archiv