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Da Vinci hebt das digitale Kulturerbe

Ausschnitt aus den digitalen Kulturquelllen für "Coding da Vinci". Bildschirmfoto (hw) von codingdavinci.de/de/daten/
Ausschnitt aus den digitalen Kulturquelllen für „Coding da Vinci“. Bildschirmfoto (hw) von codingdavinci.de/de/daten/

Bibliothek Slub Dresden richtet Kultur-Hackathon aus

Dresden, 17. März 2022. Unter dem Motto „Coding da Vinci“ richtet die Sächsische Landes- und Unibibliothek (Slub) in Dresden einen virtuellen Kultur-Hackathon aus. Vom 19. März bis 30. April 2022 sind Programmierer, Künstler und andere Kreative im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien aufgerufen, aus frei zugänglichem digitalisierten Kulturgütern beispielsweise Apps, Spiele, Virtuelle Ausstellungen oder ähnliche Digitalprojekte zu entwickeln. Die Idee der Organisatoren: Da Vinci soll mit „innovativen Anwendungen das kreative Potenzial in unserem digitalen Kulturerbe“ für eine breitere Öffentlichkeit und speziell auch für die sogenannten „digitalen Nomaden“ erschließen.

Insgesamt 40 Bibliotheken, Archiven, Museen, Gedenkstätten und andere Kulturinstitutionen stellen für den Kultur-Hackthon Daten und Inhalte bereit. Darunter sind illustrierte Modezeitschriften aus dem 19. Jahrhundert, schlesische Glasmalereien, eine Münzsammlung, historische Filmaufnahmen von Dresden oder Tagebücher von Museumsdirektoren, Bauelemente in Streichholzschachteln, historische Karten oder auch Pläne und Fotografien des Kraftwerks Hirschfelde in der Oberlausitz.

Anmeldungen für den Hackathon sind noch bis 18.3.2022 online unter www.slubdd.de/anmeldungcdv möglich. Vorkenntnisse sind laut Slub nicht nötig. Die Teilnehmer müssen aber mindestens zwölf Jahre alt sein. Am 19. und 20. März 2022 ist die virtuelle Auftaktveranstaltung geplant.

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB), das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS), die Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland hatten den ersten Durchlauf von „Coding da Vinci“ 2014 gestartet. Die Slub organisiert in diesem Jahr den Ost-Hackathon.

Autor: hw

Quellen: slub, codingdavinci.de

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger