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Dresden legt Corona-Konjunkturfonds für Kreativwirtschaft auf

Annika Schröter von der Wirtschaftsförderung, Vorstadt Martin Fiedler vom Verband "Wir gestalten Dresden" und Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke besprechen im Dresdner Kraftwerk Mitte das postpandemische Konjunkturprogramm für die Kreativwirtschaft in Dresden. Foto: LHD
Annika Schröter von der Wirtschaftsförderung, Vorstadt Martin Fiedler vom Verband „Wir gestalten Dresden“ und Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke besprechen im Dresdner Kraftwerk Mitte das post-coronale Konjunkturprogramm für die Kreativwirtschaft in Dresden. Foto: LHD

Wirtschaftsförderung bezuschusst post-pandemische Projekte, wenn Aufträge an Dresdner Kreative vergeben werden

Dresden, 25. Juni 2021. Die Stadt Dresden hat ein eigenes kleines Corona-Konjunkturprogramm für die Kreativitätswirtschaft gestartet und mit 100.000 Euro dotiert. Das geht aus einer Mitteilung der städtischen Wirtschaftsförderung hervor.

Profitieren sollen beide Seiten

„Kreative können die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigern“, betonte Dresdens Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke. „Wir wollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie kooperativ überwinden und Gewinn für alle Beteiligten zu schaffen.“

Stadt zahlt bis zu 50 Prozent der Kosten

Das Prinzip dabei: Wenn kleine Unternehmen Projekte starten, um die Corona-Lähmung zu überwinden, und dafür Aufträge an Produktdesigner, Softwareentwickler, Werbeagenturen oder andere Unternehmen der Dresdner Kreativwirtschaft verteilen, bezahlt die Kommune bis 50 Prozent der Honorare und anderen förderfähigen Kosten. Möglich sind Einzelzuschüsse zwischen 1000 und 5000 Euro. Als Beispiele für solche Aufträge nennt die Landeshauptstadt unter anderem „die Gestaltung und Programmierung eines neuen Webshops sein, aber auch eine innovative Produktpräsentation etwa für Messen oder ein filmisches Unternehmensporträt“.

Der Kreativfonds gehört zur Initiative „Unternehmen helfen Unternehmen“. Profitieren sollen davon beide Seiten: Die Kreativen bekommen endlich wieder Aufträge und die Auftraggeber können ihre Post-Corona-Erholungsprojekte günstiger starten.

„Jetzt wird wieder nach vorn geschaut“

„Viele Branchen erlitten mit Corona Umsatzeinbußen, weil Aufträge und Innovationsprojekte gestoppt wurden“, argumentierte Lydia Göbel vom Branchenverband „Wir gestalten Dresden“ (WGD), der das Programm abwickelt. „Jetzt wird wieder nach vorn geschaut, unser Zuschuss soll dabei einen Schub geben.“

-> Nähere Informationen zum Programm und über die Antragsmmodalitäten gibt es hier im Netz.

Autor: hw

Quelle: LHD

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger