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Sparkasse steigt bei MX3 Radeburg ein

SIB-Geschäftsführer Christian Müller (li.) und MX3-Geschäftsführer Steffen Fritzsche vor der neu angeschafften 5-Achs-Fräsmaschine. Foto: Meeco
SIB-Geschäftsführer Christian Müller (li.) und MX3-Geschäftsführer Steffen Fritzsche vor der neu angeschafften 5-Achs-Fräsmaschine. Foto: Meeco

Metallbauer braucht Kapital für Automatisierung

Radeburg, 12. Februar 2021. Die „SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft“ beteiligt sich am Metallbau-Unternehmen „MX3“ in Radeburg bei Dresden. Durch die Eigenkapital-Einlage der Sparkassentochter kann die MX3 nun ihren Automatisierungs-Kurs forcieren und neue Maschinen kaufen. Das hat die SIB mitgeteilt.

Chef will 1,2 Millionen Euro investieren

„Bis Ende 2022 wollen insgesamt 1,2 Millionen Euro in die Automatisierung investiert sein“, erklärte MX3-Chef Steffen Fritzsche. „Allerdings schüttelt man sich diese Summe nicht einfach mal aus dem Ärmel.“ Daher habe er die SIB an Bord geholt.

MX3 aus Werkzeugbau Trentzsch entstanden

Das Unternehmen wurde 1991 im Radeburger Stadtteil Großdittmannsdorf als Werkzeugbauer gegründet und siedelte später in das Radeburger Gewerbegebiet um. Steffen Fritzsche, der früher unter anderem das Kunststoff-Unternehmen „Berg-Plast“ und die Lumos Lichttechnik leitete, übernahm am 1. Januar 2019 die „Werkzeugbau Trentzsch GmbH“. 2020 benannte er das Unternehmen in MX3 um. Dies steht für „Mensch, Maschine und Material“. Zudem soll der neue Name auch den Wandel des Unternehmens vom klassischen Werkzeugbauer zum Fertiger komplexer Zuliefer-Teile für Kunden aus den Branchen Automatisierung, Maschinenbau und der Chipindustrie in Deutschland und der Schweiz spiegeln.

Mithilfe der SIB-Kapitalspritze will Steffen Fritzsche einerseits eine neue 5-Achs-Fräsmaschine und Automatisierungstechnik für die Produktion finanzieren, andererseits auch ein europaweites Wachstum. Die SIB selbst ist eine Tochter der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (OSD). Sie bekommt für ihre Einlage keine Zinsen, sondern wird an den MX3-Gewinnen beteiligt.

Autor: hw

Quelle: SIB/Meeco, MX3, LinkedIn

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger