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Millionenzuschuss für Fraunhofer Dresden

Aus dem industrielle 3D-Drucker, der Metall mit Elektronenstrahlen aufschmelzen kann: ein Kupfer-Kühlkörper. Foto: Fraunhofer-Ifam Dresden

Aus dem industriellen 3D-Drucker, der Metall mit Elektronenstrahlen aufschmelzen kann: ein Kupfer-Kühlkörper. Foto: Fraunhofer-Ifam Dresden

IFAM-Ingenieure wollen 3D-Druck mit Metallen und Wasserstoff-Technologien voranbringen.

Dresden, 17. Juni 2020. Damit Fraunhofer in Dresden neue Werkstoffe und Produktionstechnologien für die Wirtschaft entwickeln kann, bekommen die Forscher vier Millionen Euro Investitionshilfe vom Freistaat. Das hat heute das sächsische Wissenschaftsministerium mitgeteilt.

Anwendung in Maschinenbau, Raumfahrt und Medizintechnik

Mit dem Geld wollen sich die Ingenieure im Dresdner „Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung“ (IFAM) beispielsweise bessere Industrie-3D-Drucker, Anlagen für die Pulvermetallurgie und neue Messtechnik zulegen. Mit diesen Maschinen wollen sie unter anderem besonders umweltschonende und energiesparsame Fertigungsmethoden für die Medizin- und Energietechnik entwickeln, komplexe Bauteile für den Maschinenbau sowie die Luft- und Raumfahrt drucken und Anlagen konstruieren, die den Energieträger Wasserstoff umweltfreundlich erzeugen und speichern können.

Minister: Investition baut Spitzenposition aus

„In der Materialforschung gehört das IFAM mit seinen Kernkompetenzen im Bereich der Pulvermetallurgie zu den führenden Einrichtungen“, betonte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU). Die Investition trage dazu bei, diese Spitzenposition zu behaupten. Laut Institutsleiter Thomas Weißgärber stärken die Neuanschaffungen den Standort Dresden – speziell in der Pulvermetallurgie, additiven Fertigung (industrieller 3D-Druck) und in der Wasserstofftechnologie.“

Autor: Oiger

Quelle: SMWK

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt