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Preise für junge Unternehmen ausgelobt

Industrie Zahnrad Konjunktur. Abb.: Heiko Weckbrodt
Abb.: Heiko Weckbrodt

„Breakthrough Award“ für innovative Produkte kurz vor dem Marktdurchbruch wird Ende April in Dresden vergeben

Dresden, 18. Dezember 2019. Ambitionierte Gründer, die mit ihrem jungen Unternehmen kurz vor dem Durchbruch stehen, können sich nun um den „Breakthrough Award“ bewerben. Die Gewinner gibt die Jury dann im Frühjahr in Dresden bekannt. Die Weka-Mediengruppe und deren Technikzeitschrift „Connect“ hat diesen Preis gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden ausgelobt, um die Gründer und Innovationskultur in Deutschland zu fördern.

„Wir haben uns überlegt: Was brauchen Start-ups eigentlich und was können wir für sie tun?“, erklärte Weka-Preiskoordinatorin Franzisca Hertwig die Hintergründe. „Uns wurde rasch klar: Junge Unternehmen haben meist noch keinen Etat, um ihr Produkt oder ihre Dienstleistung richtig zu vermarkten. Und gerade da können wir helfen.“ Daher bekommen die drei besten Jungunternehmen, die sich im Wettbewerb durchsetzen, nicht nur Geldpreise zwischen 10.000 und 2000 Euro, sondern können auch im Gegenwert von insgesamt einer halben Million Euro in den Zeitschriften, Podcasts und anderen Medien der Weka-Gruppe für sich die Werbetrommel rühren.

Preisverleihung zur Connect-ec in Dresden

Mitmachen können junge Unternehmen mit einem vielversprechenden Produkt oder einer innovativen Dienstleistung aus den Sektoren Internet der Dinge, vernetztes Leben, Umwelt, Nachhaltigkeit, Lebensmittel, Lebensstil, Gesundheit und Zusammenarbeit. „Einreichungen sind aber auch möglich, wenn sie nicht ganz genau in eine dieser Kategorien passen“, betonte Hertwig. Bewerbungen sind bis zum 12. Januar 2020 über die Teilnahme-Maske unter der Adresse breakthrough-award.com möglich. Im Februar und März stimmt zunächst die Internetgemeinde über ihre Favoriten ab, danach entscheidet eine Jury. Die besten Start-ups können sich Ende April zur Technologiemesse „Connect-ec“ in Dresden vorstellen. Dort küren die Juroren dann auch die drei Sieger.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quelle: Interview Hertwig, Connect/Weka

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger