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Rettet der Schwenk zum autonomen Auto Leben?

KIs sollen auch die Verkehrsflüsse in der "Smart City" steuern. Grafik: Bosch

KIs sollen auch die Verkehrsflüsse in der “Smart City” steuern. Grafik: Bosch

Verkehrsforscher und Unternehmer diskutieren über technologische Vermeidung von Unfällen

Dresden, 31. Oktober 2019. Werden autonom fahrende Autos in Zukunft weit seltener Fußgänger verletzen als es heutige Autos tun? Können Künstliche Intelligenzen überhaupt die Intuition und Erfahrungen eines langjährigen Fahrers wettmachen – oder agieren sie per se schneller und klüger als der Mensch? Sorgen künftig Robotertaxis und -busse womöglich generell für mehr Sicherheit im Stadtverkehr? Über diese und andere Fragen rund um den technologischen Schutz vor Unfällen beschäftigen sich Verkehrsexperten am 7. November 2019 auf einer Tagung „Sicher ist sicher! Neue Technologien im Verkehr“ in Dresden. Das hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) mitgeteilt.

Auf der "Drone Week" in Amsterdam haben Audi, Airbus und Italdesign demonstriert, wie fliegende und autonom fahrende Taxis künftig Passagiere transportieren sollen. Allerdings funktioniert das mit Drohne udn Elektroauto erst mal nur im 1:4-Modell. Foto: Audi AG

Auf der “Drone Week” in Amsterdam haben Audi, Airbus und Italdesign demonstriert, wie fliegende und autonom fahrende Roboter-Taxis künftig Passagiere transportieren sollen. Foto: Audi AG

Professoren suchen Kooperationen mit der Wirtschaft

Die Hochschul-Professoren wollen auf diese Weise Wirtschaft und Wissenschaft verkuppeln („Matchmaking“) und gemeinsame Projekte mit passenden Unternehmen anschieben. Ein Kooperationspartner ist daher auch der Transferverbund „Saxony5“.

Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange hat in der HTW Dresden eine Datenbrille aufgesetzt, um die erweiterte Realität in einem von den HTW-Ingenieuren aufgerüsteten BMW i3 zu genießen. Zusätzlich zur realen Umgebung sieht man mit solchen "Augmented Reality"-Lösungen (AR) Gefahrenstellen voraus - selbst Unfallgefahren, die noch unsichtbar hinter der nächsten Ecke lauern. Foto: Heiko Weckbrodt

Die Archivaufnahme zeigt die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) in der HTW Dresden in einem von den HTW-Ingenieuren aufgerüsteten BMW i3 zu genießen. Zusätzlich zur realen Umgebung sieht man mit solchen “Augmented Reality”-Lösungen (AR) Gefahrenstellen voraus – selbst Unfallgefahren, die noch unsichtbar hinter der nächsten Ecke lauern. Foto: Heiko Weckbrodt

Was können die neuen Assis?

Zum Auftakt gegen 13.30 Uhr wird Prof. Lars Hannawald vom Lehrstuhl für Fahrzeugsicherheit und Unfallanalytik die Fahrzeugsicherheitsforschung an der HTW Dresden im Überblick vorstellen und über bisherige Kooperationen mit der Wirtschaft berichten. In Kurzbeiträgen zu je fünf Minuten wollen weitere Referenten dann solche Fragen erörtern wie: Wie wirkt sich das Unfallgeschehen auf die Technologieentwicklung aus und umgekehrt? Welche Technologien formen die Zukunft der Verkehrssicherheit? Was können Assistenzsysteme leisten, was nicht? Im Anschluss führen die Ingenieure ihr Prüffeld für Fahrzeugtechnik vor, laden zu Fahrten in einem autonomen BMW i3 ein und führen die Gäste durch die Labore.

-> Mehr Infos zum Ablauf gibt es hier im Netz.

Autor: hw

Quelle: HTW Dresden