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Krebsforscher richten Außenstelle in Dresden ein

Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf beschäftigen sich Biologen, Chemiker, Physiker und Mediziner mit der Erforschung und Behandlung von Krebskrankheiten. Sie forschen an radioaktiven Substanzen und Medikamenten, entwickeln bildgebende Verfahren weiter und untersuchen neue Möglichkeiten hochpräziser Bestrahlungstechniken sowie neuartige Strahlungsarten wie laserbeschleunigte Protonenstrahlen. Abb.:HZDR/AIFilm
Beispiel Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf: Dort beschäftigen sich Biologen, Chemiker, Physiker und Mediziner mit der Erforschung und Behandlung von Krebskrankheiten. Sie forschen an radioaktiven Substanzen und Medikamenten, entwickeln bildgebende Verfahren weiter und untersuchen neue Möglichkeiten hochpräziser Bestrahlungstechniken sowie neuartige Strahlungsarten wie laserbeschleunigte Protonenstrahlen. Abb.:HZDR/AIFilm

Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums entsteht auf Uniklinik-Campus

Dresden, 25. Juli 2019. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) richtet in Dresden eine Außenstelle ein. Das hat das Universitätsklinikum Dresden (UKD) mitgeteilt. Die Einrichtung werde auf dem „Onkologischen Campus“ der Hochschulmedizin Dresden entstehen. Eine entsprechende Vereinbarung vollen dere sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und der DKFZ-Vorstandsvorsitzende Michael Baumann am 29. Juli in Dresden vorstellen.

Krebsforschung in Dresden gewinnt an Profil

Die Entscheidung dürfte auf die gewachsene Rolle Dresdens in der Krebsforschung und –behandlung zurückzuführen sein. So forschen Dresdner Wissenschaftler beispielsweise an tierischen Regenerationsprozessen, um diese auf den Menschen zu übertragen. Helmholtz und weitere Partner arbeiten seit geraumer Zeit an einem Superlase-gestützten Kompakt-Beschleuniger für die Krebstherapie. Auch steht auf dem Uniklinik-Campus ein klassicher Protonen-Ringbeschleuniger, der für Karzinom-Forschung und -Therapie eingesetzt wird. Neben Uniklinik und Medizinischer Uni-Fakultät forschen auch viele außeruniversitäre Wissenschaftler an Krebs-Themen.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) wiederum hat 3071 Mitarbeiter, ein Jahresbudget von 280 Millionen Euro und ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. „Seit über 50 Jahren erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Standort Heidelberg wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken“, hieß es vom Uniklinik Dresden. Bisher war das DKFZ bereits indirekt in Dresden vertreten – als ein Träger des „Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden“ (NCT/UCC).

Autor: hw

Quellen: UKD, DKFZ

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger