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„Literatour“ zum Dichterfürsten

Treffpunkt vor der Semperoper. Lesung unter freiem Himmel. Foto: Jürgen Münster Dresden
Treffpunkt vor der Semperoper. Lesung unter freiem Himmel. Foto: Jürgen Münster Dresden

Dresden, 22. März 2019. Kaiserwetter. Der Theaterplatz badet im Licht. Der Verlag „Edition Freiberg“ aus Dresden hat zu einer Lesung unter freiem Himmel eingeladen. Johann Wolfgang von Goethe gibt den Anlass dazu. Er ist am 22. März 1832 in Weimar gestorben.

Hier, links vor der Exedra der Semperoper, sitzt er, von Ernst Rietschel in Sandstein gehauen. Ganz in seiner Nähe Friedrich von Schiller.

Zahlreiche Autorinnen und Autoren aus Dresden, Freital und Ludwigsburg sind gekommen, um an den Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe zu erinnern. Sie legen ihm einen bunten Frühlingsblumenstrauß zu Füßen; ehren ihn, indem sie aus seinen unsterblichen Werken lesen. Es gibt keinen festen Ablauf- und Leseplan. Wer es wünscht, kann das Wort ergreifen.

Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1828, Gemälde von Joseph Stieler, Repro: G, Meiners, Wikipedia, Gemeinfrei
Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1828, Gemälde von Joseph Stieler, Repro: G, Meiners, Wikipedia, Gemeinfrei

Sigrid Pellegrini weiß von einer Begegnung zwischen Goethe und Schiller zu berichten. Sigrid Drechsler sagt aus dem Kopf das inhaltsschwere Goethegedicht „Prometheus“ auf. Christian Krüger liest seinen Aufsatz „Goethe in Weimar“ vor, den er vor mehr als 60 Jahren in ein Schulheft geschrieben hat. Inhalt: Note 1. Und Dr. Gisela Hunger folgt der Bitte des Verlegers, den „Osterspaziergang“ vorzutragen. In ihre Rezitation legt sie ihre ganze Stimme, ihr Herzblut und Gefühl hinein. Lautstark, frisch und belebend erheben sich die letzten Worte vom „Osterspaziergang“ über den Theaterplatz:

Zufrieden jauchzet groß und klein:

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!“

Autor: Heinz Freiberg

Die nächsten beiden Literatouren 2019:

Martin Andersen-Nexö (26.6.1869 – 1.6.1954)

Am 26. Juni treffen wir uns um 17 Uhr am Denkmal des dänischen

Schriftstellers in der Haydnstraße, ganz in der Nähe des Gymnasiums.

 

Theodor Körner (23.9.1791 – 26.8.1813)

Am 26. August, dem Todestag von Theodor Körner, sehen wir uns

um 16 Uhr an seinem Denkmal am Georgplatz der Landeshauptstadt.

 

Anmerkung: Unser Gast-Autor leitet die „Edition Freiberg“.

Zum Weiterlesen:

Schillerlocken zu Friedrichs Geburtstag

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger