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Frisches Geld für Digitaltafel-Hersteller eKiosk aus Dresden

Prokurist Thomas Sepp (li.) und Gründer Peter Jütte vor einer Tax-Refund-Maschine, die eKiosk Dresden für Singapur baut. Foto: meeco Communication Services

Prokurist Thomas Sepp (li.) und Gründer Peter Jütte vor einer Steuerrückerstattungs-Maschine, die eKiosk Dresden baut. Foto: Meeco Communication Services

„Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen“ und Sparkassentochter SIB investieren

Dresden, 29. März 2019. Das Dresdner Unternehmen „eKiosk“ bekommt eine Kapitalspritze vom Leipziger „Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen“ (WMS) und von der Dresdner Sparkassentochter „SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH“. Das teilten die Kapitalgeber mit, ohne eine konkrete Summe zu nennen. Mit dem Geld will das eKiosk-Management Wachstumspläne finanzieren.

Über eKiosk

Peter Jütte und Thomas Seidel, gründeten das Unternehmen 2003. eKiosk hat jetzt knapp 40 Mitarbeiter. Spezialisiert ist der Betrieb darauf, digitale Informations- und Servicetafeln zu entwickeln und zu bauen. Dazu gehören automatischen Gepäckaufgabe-Terminals im Flughafen London-Gatwick, Wartenummern-Automaten in Behörden oder Terminals, die den Weg durch große Einkaufszentren zeigen.

Installiert haben die Sachsen ihre digitalen Werbetafeln beispielsweise auch im Bundestag, im Hauptbahnhof Leipzig, in der Semperoper und in der Staats- und Landesbibliothek Slub in Dresden.

Wachstumschancen sehen die Unternehmer beispielsweise im Gesundheitswesen und in Hotels. Auch kommen mehr internationale Aufträge hinzu, zum Beispiel aus Norwegen und Fernost.

Im Januar 2019 hatten die Gründer das Unternehmen an eine Investoren-Gruppe verkauft. Der neu eingestiegene Prokurist Thomas Sepp wird die Geschäftsführung in diesem Jahr übernehmen.

Autor: hw