Internet & IoTNewszAufi

Jeder Dritte wünscht sich Paketkasten am Haus

Die neuen Work-L-Elektrotransporter von DHL auf dem Vorplatz des Dresdner Rathauses. Foto: Heiko Weckbrodt
DHL-Elektrotransporter in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Berlin, 21. Mai 2018. Jeder dritte Deutsche, der im Internet einkauft, wünscht sich eine persönliche Paketbox am Haus, in die jeder beliebige Zustelldienst Pakete einlegen kann. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ 1152 Internetnutzern ab 14 Jahren, darunter 1104 Online-Käufern, ergeben. Zwei Drittel der Befragten wollten zudem, dass ihre Pakete zu einem von ihnen wählbaren Wunschtermin ankommen.

Auf dem Weg zur persönlichen Paketbox

Dezentrale Postboxen – allerdings nur im Ausnahmefall vor der Haustür – bietet in Deutschland vor allem DHL an. In Pilotversuchen stellt die Posttochter Pakete inzwischen auch in einigen Orten in den Kofferraum von Autos an. Außerdem bieten die Firma Feldsachs und die Telekom mit dem „Paketbutler“ bereits eine mobile Box an, in die entsprechend registrierte Zustelldienste Pakete einlegen können. Der abwesende Empfänger wird per App benachrichtigt, wenn er eine Sendung bekommen hat.

So sieht der Paket-Butler aus. Abb.: feldsechs service Gesellschaft
So sieht der Paket-Butler aus. Abb.: feldsechs service Gesellschaft

Der Online-Echtzeitverfolgung gehört die Zukunft

„Mit dem Online-Handel boomt auch das Geschäft der Zusteller. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Kunden. Sie wollen online nachverfolgen können, wo sich ihr Paket gerade befindet und wann die Lieferung stattfinden wird“, erklärte Bitkom-Expertin Julia Miosga. „Um die Online-Echtzeitverfolgung einer Paketzustellung und die Benachrichtigung per Mail oder SMS werden die Paketdienste deshalb nicht mehr herumkommen. Darüber hinaus gehören für die Kunden zu einem guten Service neben der Schnelligkeit auch die zuverlässige und sichere Zustellung.“

Autor: hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger