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Spielebasiertes Lernen

Pac-Man kommt wieder - diesmal auf Smartphones und Tablets. Abb.: Bandai Namco
Abb.: Bandai Namco

“Conference of Game Based Learning” Anfang März in Dresden

Dresden, 15. Februar 2018. Wie sich Spielen und Lernen besser in Einklang bringen lässt, darüber wollen sich Wissenschaftler, Künstler und Lehrer am 8. und 9. März 2018 in Dresden austauschen. Die Fachhochschule Dresden (FHD) lädt dazu auf ihren neuen Schulcampus am Straßburger Platz nahe der Gläsernen VW-Manufaktur ein.

Tagung soll Brücke zwischen Spieleentwicklern und Pädagogen schlagen

„Mit der Veranstaltung möchten wir eine Brücke zwischen Kreativbereichen wie etwa der Spielentwicklung auf der einen und der klassischen Bildungskonzeption auf der anderen Seite schlagen“, erklärte Tagungs-Initiator Dr. Helge Fischer, der an der FHD über digitale Bildung forscht. „Wir möchten zeigen, wie Bildung mit innovativen Technologien und Formaten angereichert werden kann und welche Mehrwerte dies für Lernende und Lehrende hat.“

Neue Chancen durch Computerspiele

Spiele daheim sowie in Schulen und Kitas einzusetzen, ist an für sich nichts Neues. Durch die individuelleren und komplexeren digitale Spiele ergeben sich inzwischen aber ganz neue Möglichkeit, spielerisch zu lernen. Um sich von den immer noch gesellschaftlich eher argwöhnisch beobachteten unterhaltenden Videospielen abzusetzen, verwendet die Branche lieber seriöser klingende Schlagworte wie „Game Based Learning“, „Gamification“ oder „Serious Games“.

Bis zu 100 Teilnehmer erwartet

Die FHD richtet die „Conference of Game Based Learning” gemeinsam mit der TU Dresden und der „Akademie für berufliche Bildung“ (AFBB) aus. Die Veranstalter erwarten rund 100 Teilnehmer. Diese müssen übrigens nicht nur die ganze Zeit diskutieren, referieren und zuhören, sondern dürfen auf dem FHD-Campus auch spielen, verspricht die Bildungseinrichtung. Anmeldungen sind hier möglich.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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