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Dänen liefern 17 Windturbinen für die Gigawattfactory in der Lausitz

Vestas-Windanlage vom Typ "V162-6.0MW". Foto. Vestas via Leag
Vestas-Windanlage vom Typ „V162-6.0MW“. Foto. Vestas via Leag

Leag bestellt insgesamt 105 Megawatt bei Vestas

Forst, 29. Juni 2024. Das dänische Unternehmen „Vestas“ wird 17 Windturbinen mit insgesamt 105 Megawatt Leistung für den Umbau ehemaliger Braunkohle-Landschaften in der Lausitz in einen großen Strompark für Solar- und Windenergie liefern. Das haben Vestas sowie das Lausitzer Energieunternehmen „Leag“ mitgeteilt, das diesen Auftrag ausgelöst hat.

„Meilenstein in der Transformation der Region“

„Das Projekt ist ein weiterer bedeutender Meilenstein in der Transformation der Region zu einer erneuerbaren Industrie- und Energielandschaft“, betonen die Leag-Vertreter. Der Auftrag an die Dänen sei ein erstes Windprojekt für den ehemaligen Kohlekonzern und „ein weiterer entscheidender Schritt zur Realisierung unserer Gigawattfactory“, betonte Leag-Vorstandschef Thorsten Kramer.

Vestas will laut eigenen Angaben die Turbinen ab dem vierten Quartal 2025 ausliefern und bis zum im dritten Quartal 2026 in Betrieb setzen.

Kohlekonzern plant Wind- und Solaranlagen für insgesamt 7 Gigawatt

Die Vesta-Turbinen gehören künftig zum Windpark „Forst-Briesnig II“. Der ist wiederum Teil des Planes, zahlreiche Wind- und Solarparks mit 7 Gigawatt Gesamtleistung mit Wasserstoff- und Speichertechnologien zu kombinieren und daraus besagte „Gigawattfactory“ zu formen. Sie soll der Leag eine neue Zukunft als Lausitzer Energielieferant für die Zeit nach dem Kohleaussteig ebnen.

Autor: hw

Quellen: Leag, Oiger-Archiv, Wikipedia

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger