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Wirtschaft profitiert von Open Data

Künstliche Intelligenzien sollen lernen, im natürlichen Dialog mit Menschen komplexe Probleme zu lösen. Abb.: DARPA
Abb.: DARPA

Bitkom: „Daten werden immer wertvoller“

Berlin, 21. Januar 2018. Die Freigabe von Rohdaten („Open data“) nützt nicht nur Wissenschaftlern , Geeks und Hackern, sondern davon kann die gesamte Wirtschaft profitieren. Das hat der deutsche Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ in Berlin betont – und zielt dabei vor allem an junge Firmengründungen.

Freie Rohdaten auch für App-Entwickler interessant

„Ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn stellt Daten bereit, an welchen Aufzügen aktuell gerade Wartungsarbeiten stattfinden – und ein Dritter bietet basierend auf diesen Angaben ein Webangebot an, mit dem etwa Rollstuhlfahrer nachschauen können, ob sie an einer bestimmten Station ein- oder aussteigen können. Oder ein Verkehrsunternehmen erlaubt den Online-Zugriff auf die aktuellen Fahrplandaten und Standorte der Fahrzeuge, wodurch eine Routenplanungs-App auf dem Smartphone immer die aktuell beste Fahrstrecke anzeigen kann“, nennt der Bitkom Beispiele. „Wenn Daten offen sowie kosten- und zweckfrei bereitgestellt werden, profitieren alle davon.“

Wichtige Säule der Digitalgesellschaft

„Daten werden immer wertvoller – und sie können einen großen Nutzen stiften“, betonte Frank Termer, Bitkom-Bereichsleiter für Software. „Die Daten bilden eine wichtige Säule für die Digitalisierung der Gesamtgesellschaft, deshalb muss die Ausbreitung und Nutzung von Open Data auch mit Blick auf die Unternehmen weiter gefördert werden. Das Thema muss über Behörden und Open Government Data hinaus größer gedacht werden.“ Der Bitkom hat deshalb nun einen „Open Data“-Leitfaden publiziert, der die Geschichte, den Stand und die Standards von Open Data erklärt. hw

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Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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