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Europas modernste Blutfilterfabrik wächst

Im Labor für Qualitätssicherung im neuen Blutfilter-Werk von B.Braun in Wilsdruff sind viele Ausrüstungen bereits installiert. Foto: Sabine Mutschke
Im Labor für Qualitätssicherung im neuen Blutfilter-Werk von B.Braun in Wilsdruff sind viele Ausrüstungen inzwischen bereits installiert. Foto: Sabine Mutschke

B.Braun investiert 70 Millionen Euro in das neue Dialysatoren-Werk in Wilsdruff

Wilsdruff, 6. September 2017. Die 143 Meter lange Außenhülle für Europas modernste Dialysatoren-Fabrik in Wilsdruff bei Dresden steht – nun hat der Medizintechnik-Hersteller „B.Braun“ mit der Ausrüstung des Blutfilter-Werkes begonnen. Das Labor zur Qualitätssicherung bereitet sich auf bereits auf die Inbetriebnahme vor.

170 Jobs geplant

Die r5eichlich 70 Millionen Euro teure Fabrik soll 2018 betriebsbereit sein und dann massenhaft Filter für die Blutwäsche chronisch nierenkranker Menschen herstellen. Integriert wird dann auch der Spritzguss der Kunststoffteile der Dialysatoren – bisher wurde das in getrennten Betrieben erledigt. In der ersten Ausbauphase sind in Wilsdruff rund 170 Arbeitsplätze geplant. Derzeit sind über 839 Mitarbeiter für Berggießhübel, Radeberg und Wilsdruff tätig.

Im Dialysator stecken Tausende Hohlfasern wie dieser, dessen kleine Wandlöcher Giftstoffe aus dem Blutstrom des Nieren-Patienten durchlassen, aber nicht die größeren Blutkörperchen. Bildschirmfoto aus Imagevideo von B.Braun Radeberg
Im Dialysator stecken Tausende Hohlfasern wie dieser, dessen kleine Wandlöcher Giftstoffe aus dem Blutstrom des Nieren-Patienten durchlassen, aber nicht die größeren Blutkörperchen. Bildschirmfoto aus Imagevideo von B.Braun Radeberg

Die ersten Dialysatoren sollen im Frühjahr 2018 von der neuen Großfabrik in Wilsdruff ausgeliefert werden. Betreiber ist die B. Braun-Tochter B. Braun Avitum Saxonia GmbH. Sie unterhält in Sachsen bereits Werke in Radeberg und Berggießhübel. hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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