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Prognose: Mikroelektronik durchstößt 2018 die Billionen-Grenze

Foto: NXP
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Scottsdale, 23. März 2017. Das Internet der Dinge wirft seine Schatten voraus: Im Jahr 2018 wird die Zahl der weltweit ausgelieferten Mikroelektronik-Bauelemente erstmals die Marke von einer Billion Stück überschreiten. Das hat das Marktforschungs-Unternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona prognostiziert.

Abb.: IC Insights

Für dieses Jahr erwarten die Analysten, dass die Halbleiter-Industrie in Summe rund 869 Milliarden Computerchips, Sensoren und verwandte Bauelemente ausliefern wird. Zum Vergleich: 1978 waren es erst knapp 33 Milliarden Stück. „Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum um 8,9 Prozent in den vergangenen 40 Jahren und demonstriert, wie abhängig die Welt von Halbleitern geworden ist“, heißt es in der Zusammenfassung der Analyse.

Den stärksten Sprung machte die globale Mikroelektronik-Industrie im Jahr 1984, als die Liefermenge um 34 Prozent zunahm. Zur Erinnerung: Das war die Zeit, als der PC nahezu auf dem Höhepunkt seinen Siegeszugs war. Den stärksten Einbruch erlebte die Halbleiter-Industrie 2001, nachdem die sogenannte „Dot-Com-Blase“ der Internetwirtschaft geplatzt war.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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