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Solarstrom-Tankstelle vor VW-Manufaktur Dresden

VW hat die Phaeton-Produktion in der Gläsernen Manufaktur Dresden gestoppt. Derzeit stellt das Unternehmen dort Visionen für eine elektromobile Zukunft aus. Ab 2017 will der Konzern wieder produzieren. Doch die Frage ist: Was?. Foto: Heiko Weckbrodt
VW hat die Phaeton-Produktion in der Gläsernen Manufaktur Dresden gestoppt. Derzeit stellt das Unternehmen dort Visionen für eine elektromobile Zukunft aus. Ab 2017 will der Konzern wieder produzieren. Doch die Frage ist: Was?. Foto: Heiko Weckbrodt

Volkswagen will größte öffentliche und solarbetriebene e-Mobility-Station in der Stadt bauen

Dresden, 4. September 2016. Die Hinweise verdichten sich, dass Volkswagen nach dem Ende der Phaeton-Produktion in der Gläsernen Manufaktur Dresden dort dauerhaft Projekte rund um Elektro- und Roboterautos etablieren möchte. So beginnt der Automobilkonzern in der kommenden Woche damit, vor der Manufaktur eine Solarstrom-Tankstelle zu bauen.

Laut Unternehmen wird damit am Straßburger Platz die „größte öffentliche und solarbetriebene e-Mobility-Station“ entstehen. Sechs große Solar-Paneele sollen diese „Tankstelle“ für Elektrofahrzeuge mit Strom versorgen. Spezielle Batterien werden überschüssige Energie zwischenspeichern.

Volkswagen-Forschungsleiter Jürgen Leohold mit eienem Elektro-Golf. Foto: Heiko Weckbrodt
Volkswagen-Forschungsleiter Jürgen Leohold mit einem Elektro-Golf. Foto: Heiko Weckbrodt

Seit dem Phaeton-Aus ist Elektroauto-Ausstellung in Manufaktur zu sehen

Volkswagen hatte in der Gläsernen Manufaktur, die nach Entwürfen des Architekten Gunter Henn entstanden war, vom März 2002 bis zum März 2016 „Phaetons“ montiert. Weil die Nachfrage sank, stoppte VW die Produktion und richtete eine Ausstellung über Elektromobilität in dem Glaspalast ein. Das Unternehmen hat angekündigt, sich im Laufe des Herbstes über die Zukunft der Manufaktur zu äußern. Dem Vernehmen nach soll dort im Jahr 2017 wieder eine Produktion starten.

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Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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