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Mitteldeutsche Elektroindustrie wächst um 8 %

Highvolt-Monteure justieren die Elektroden an einer Hochspannungsprüfanlage in der Dresdner Werkhalle. Die Prpftechnik wird demnächst nach Südkorea geliefert und testet dort Trafos mit einer Million Volt durch. Foto: Heiko Weckbrodt
Blick in die Highvolt-Montagehalle in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden, 11. September 2014: Die Elektroindustrie in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt hat im ersten Halbjahr 2014 insgesamt 6,4 Milliarden Euro umgesetzt und damit acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insbesondere Anbieter elektrischer Ausrüstungen (+11 %) sowie elektronischer und optischer Erzeugnisse (+ 7 ) legten ordentlich zu, wie die Dresdner Geschäftsstelle des „Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie“ (ZVEI) heute einschätzte.

Wirtschaft besorgt über politische Krisen

Allerdings trüben die angespannten Beziehungen zu Russland, die Ukraine-Krise, der Sparkurse vieler EU-Staaten und weitere politische Faktoren die Geschäftserwartungen, wie die Vorstandsvorsitzende Ute Poerschke der ZVEI-Landesstelle betonte: „So erfreulich die Entwicklung im ersten Halbjahr war, es gibt wenig Grund in Euphorie zu verfallen. Angesichts der schwachen Erholung in der Euro-Zone und der derzeitigen geopolitischen Krisen bleibt die Auslandsnachfrage weiterhin volatil.“ hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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