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Tote Tauben, Kot und Wespen: Dresdner melden jeden Schnulli per Dreck-weg-App

Wespe unterm Mikroskop. Foto: SecretDisc, Wikipedia, GNU-Lizenz

Wespe unterm Mikroskop. Foto: SecretDisc, Wikipedia, GNU-Lizenz

Monatlich rund 100 elektronische Beschwerden

Dresden, 28. August 2014: Die „Dreck-weg-App“ kommt bei den Dresdnern gut an – und es gibt kaum etwas, worüber sie sich nicht elektronisch beschweren: Natürlich Dreckecken und Müllhaufen, für die das Computertelefon-Programm ja auch geschrieben wurde, aber eben auch zum Beispiel auch für um Bäume aufgestapelte Hundekot-Beutel, störende Wespennester, tote Tauben, gar ein verendeter Biber gingen so schon Alarmmeldungen in der Dresdner Stadtverwaltung ein.

10 % mehr Dreck-Alarme für 2014 erwartet

Insgesamt habe es allein in den vergangenen drei Monaten 308 Dreck-Weg-Meldungen gegeben, informierte das Dresdner Rathaus. „Bis Jahresende wird es wohl eine Steigerung von etwa 10 Prozent gegenüber 2012 geben“, prophezeite André Barth, der Ortsamtsleiter für die Alt- und Neustadt, aus der die meisten Dreck-Meldungen kamen.

Seit März 2013 „Dreck-weg-App“

Abb.: LHD

Abb.: LHD

Die Stadt Dresden hatte die Dreck-weg-App für iPhones und Android-Smartphones im März 2013 online gestellt. Mit dem Mini-Programm können die Dresdner Dreckecken gleich mit Foto und GPS-Ortsangaben an die Stadtverwaltung melden. Nun soll der kommunale IT-Eigenbetrieb die dahinter stehende Erledigungs-Software noch einmal ausbauen. Laut Rathaus-Angaben wurden bisher 92 aller elektronischen Beschwerden abgearbeitet, der Rest befinde sich „in Bearbeitung.“ hw

-> Dreckweg-App für Android und iPhone

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