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Rekord: Deutsche laden 1,7 Milliarden Apps

Wachstumstreiber iPad. Abb.: Apple

Wachstumstreiber iPad. Abb.: Apple

Berlin, 26. März 2013. Der App-Boom setzt sich fort: Die Deutschen haben im vergangenen Jahr über 1,7 Milliarden Miniprogramme (Apps) für Computertelefone (Smartphones) und Tablettrechner heruntergeladen, etwa 80 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilte der Hightech-Verband Bitkom heute unter Berufung auf das Marktforschungsinstitut „research2guidance“ mit. Statistisch gesehen hat sich somit jeder Bundesbürger im Jahr 2012 zirka 20 Apps auf seine Mobilgeräte gesaugt.

Dabei treiben zwei Trends einander: Smartphones und Tablets sind immer gefragter – und dies eben auch, weil sie mit teils kostenlosen oder sehr billigen Mini-Programmen zu Multifunktionsgeräten aufgerüstet werden können, die so zum Beispiel zu Navigationsgeräten, mobile Internet-Fernsehern oder Spielekonsolen mutieren. Neuere Apps wiederum funktionieren teils nur richtig gut mit neuesten Tablets oder Computertelefonen – was wiederum Hardware-Käufe auslöst.

Ähnliche Zusammenhänge waren früher auch bei PCs und Computerprogrammen (zum Beispiel neue Windows-Versionen oder weiterentwickelte Spiele) zu beobachten. Allerdings gibt es auch Unterschiede zur PC-Welt: Hochpreisige Software ist auf Mobilgeräten eher selten, Apps verkaufen sich über Masse – oder finanzieren sich ganz au Werbung. Immerhin fast jeder zweite Deutsche (45 Prozent) installiert laut Bitkom-Erhebungen ausschließlich Gratis-Apps auf seinen mobilen Geräten. Heiko Weckbrodt

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