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Auf Apples Spuren: HTC eröffnet in Hamburg Präsenzladen

HTC-Markenladen in Hamburg. Abb.: HTC
HTC-Markenladen in Hamburg. Abb.: HTC

Hamburg, 23. November 2012: Ähnlich wie Apple in seinen „Stores“ will auch Konkurrent HTC seinen Kunden „ein emotionales Markenerlebnis“ in eigenen Präsenzläden bieten. Der taiwanesische Computertelefon-Hersteller hat nun einen „HTC Shop-in-Shop“ im weltweit größten Saturnmarkt in Hamburg an der Mönckebergstraße eröffnet, wie das Unternehmen heute mitteilte.

In einem von der englischen Agentur „Missouri“ entwickelten Design-Umgebung können dort Kunden HTC-Smartphones, Kopfhörer und andere Elektronikgeräe ausprobieren. Begrüßt werden sie von einem „digitalen Assistenten“, der per Sensor auf Bewegungen reagiert und Personen erkennt, heißt es von HTC.

Das Vorbild ist ganz offensichtlich Apple, das mit seinen „Stores“ immer wieder für Massenandrang sorgt, da viele potenzielle Käufer beim Internetkauf das haptische Ausprobieren ihrer Wunschgeräte vermissen. Auch andere, ursprünglich mit dem Online-Geschäft gewachsene Unternehmen wie beispielsweise der Dresdner Internethändler „Cyberport“ setzen inzwischen auf solche Präsenz-Erlebnisläden, die die eigene Mark stärken sollen. Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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