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165 % Plus: Absatzschub für Chip-Festplatten für 2012 prognostiziert

Eine ganz schnelle: Die 520er Chipfestplatte. Abb.: Intel

Klein, schnell, aber teuer: Chip-Festplatten. Abb.: Intel

El Segundo, 5.3.2012: Der Markt für Chipfestplatten wird als Spätfolge der Thailand-Flut 2011 und durch die neue Notebook-Klasse “Ultrabooks” in diesem Jahr voraussichtlich stark expandieren. Das prognostiziert das kalifornische Marktforschungsunternehmen “iSuppli“. Die Analysen erwarten, dass 2012 rund 45,9 Millionen “Solid State Drives” (SSDs) verkauft werden, 165 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine weitere Absatzverdoppelung sei 2013 zu erwarten.

Während klassische Festplatten (HDDs) Daten auf rotierenden Magnetscheiben abspeichern, übernehmen in SSDs NAND-Speicherchips diesen Part. Damit sind sie schneller, kleiner und – mangels beweglicher Teile – auch unempfindlich gegen Erschütterungen. Allerdings sind sie noch deutlich teurer als traditionelle Festplatten und erreichen auch noch nicht ganz deren Maximalkapazitäten.

Die Flutkatastrophe in Thailand hatte im vergangenen Jahr nicht nur viele Menschenleben gekostet, sondern auch viele Endmontage-Fabriken für HDDs überschwemmt. In der Folge verknappten und verteuerten sich Festplatten, weshalb sich viele Computerhersteller nach Alternativen wie der SSD umschauten. Zudem sorgt die neue Geräteklasse der “Ultrabooks” für starke Nachfrage: Diese sowohl leistungsfähigen wie auch sehr flach gebauten Notebooks setzten durchweg auf die kleinen Bauformen der SSDs. Heiko Weckbrodt

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