Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wettbewerbsfähigkeit

Ralf Wintergerst. Foto: Bitkom

Deutsche Industrie will KI-Pionier sein – zögert aber zu sehr

Bitkom-Präsident: „Wer abwartet, kann keine Vorreiterrolle einnehmen“ Berlin, 6. Mai 2024. Künstliche Intelligenz (KI) wird in Zukunft die Industrie stark verändern und über die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe entscheiden. Davon sind drei Viertel der Entscheider in deutschen Industrie-Unternehmen überzeugt. Dies hat eine Umfrage im Auftrag des deutschen Digitalwirtschafts-Verbandes „Bitkom“ aus Berlin ergeben. Chancen sieht die Industrie vor allem im KI-Einsatz für Energie-Management, vorausschauende Wartung („Predictive Maintenance“), Robotik und Qualitätskontrolle.

Prof. Dr. Clemens Fuest beim Besuch in der ifo-Niederlassung Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Ifo-Chef Fuest gegen „Brückenstrompreis“

Gründe: Politiker verknappen Energie dauerhaft, andere Länder besser für Ökostrom-Erzeugung geeignet München, 20. Oktober 2023. Gegen den „Brückenstrompreis“ genannten Plan, besonders energiehungrigen Industriebetrieben auf Jahre den Strompreis herunter zu subventionieren, hat sich Ifo-Präsident Prof. Clemens Fuest ausgesprochen. Denn ein Ende dieser staatlichen Beihilfen sei gar nicht absehbar.

An der neuen Atomlagenabscheidungs-Anlage können die DCST-Forscher und -Forscherinnen nun auch atomdünne Metallschichten mit hoher Präzision erzeugen. Foto: DCST

Uni Dresden will mit „Excite“-Zentrum Forschungstransfer beschleunigen

Wissenschaftliche Ergebnisse sollen schneller in praktische Innovationen münden Dresden, 16. Oktober 2023. Um neue Forschungsergebnisse schneller in der Praxis zu verwerten, hat die Technische Universität Dresden (TUD) ein „Center for Innovation, Transfer und Entrepreneurship TUD|excite“ (Excite) eingerichtet. Am Freitag eröffnen Politiker und Wissenschaftler dieses Transferzentrum im Barkhausen-Bau im Dresdner Süden. Das haben die Uni und die sächsische Staatsregierung angekündigt.

Studie: 40 % der deutschen Luftfahrt-Zulieferer gefährdet

München, 19. Juni 2013: In der nächsten Wirtschaftskrise könnten zahlreiche deutsche und französische Luftfahrt-Zulieferer vom Markt verschwinden, weil sie zu klein sind und zu wenig technologische Alleinstellungsmerkmale haben. Das geht aus einer Studie der Münchner „h&z Unternehmensberatung“ und der französischen „Kea & Partners“ hervor, die sich auf eine Umfrage unter 182 Luftfahrtunternehmen in beiden Ländern stützt. „Die Analyse zeigt deutlich, dass bei rund 40 Prozent der Zulieferer ein langfristiger Verbleib in der Luftfahrtindustrie gefährdet ist“, schätzte Direktor Hugues Ménard von „Kea & Partners“ ein.