Alle Artikel mit dem Schlagwort: Videospiel

Gartner: Videospielmarkt wächst um 18 Prozent

Vor allem Smartphone- und Tablett-Spiele sorgen für Plus Stamford, 3. November 2013: Die Videospiel-Industrie kann weiter auf gute Geschäfte zählen: Wie das amerikanische Marktforschungs-Unternehmen „Gartner“ aus Stamford prognostizierte, wird der weltweite Markt für Computerspiele in diesem Jahr um 18,3 Prozent auf 93,3 Milliarden Dollar (69,2 Milliarden Euro) wachsen. Für 2014 und 2015 erwartet Gartner ähnliche Zuwächse – vor allem getrieben durch die Spiele-Nachfrage für Computertelefone (Smartphones) und Tablett-Computer.

Bluray „Ralph reichts“: Achtbittiger Spiel-Bösewicht wildert durch Ego-Shooter

Pseudo-Bösewicht Ralph hat die Nase voll: Seit Jahren muss der Grobian mit dem weichen Herzen im 8-Bit-Videospiel „Fix-it“ ein Haus zerdeppern und der Reparatur-Held Felix erntet alle Lorbeeren. Frustriert schleicht er sich eines Abends heimlich in einen anderen Spielautomaten, um in einem schicken Ego-Shooter und in zuckerbunten Kinder-Rennspielen endlich auch mal eine Medaille zu erringen. Damit bringt er freilich die gesamte Videospiel-Szene durcheinander. Denn ein achtbittiger Grobgrafiker hat natürlich nichts in einem Highend-Actionreißer zu suchen – das weiß doch jeder Nerd!

iPhone & Co. verdrängen Spielekonsolen als Pausenfüller

Berlin, 18. März 2013: Computertelefone (Smartphones) wie das iPhone etablieren sich immer mehr als der Deutschen liebstes Spielgerät – vor allem als Pausenfüller. Das hat eine Forsa-Umfrage unter 1003 Bundesbürgern im Auftrag des Bitkom-Verbandes ergeben. Jeder vierte Spieler zockt demnach täglich am Smartphone, das damit Tablettrechner, PCs und spezialisierte Spielekonsolen auf die hinteren Plätze verweist.

Gratis-Kurs von AMD: Spiele mit erweiterter Realität entwerfen

Dresden, 29. Januar 2013: Der Elektronikkonzern AMD bietet im Februar im Medienkulturzentrum Dresden Jugendlichen einen ganz besonderen Kurs an: In dem kostenlosen Seminar „Augmented Reality Game“ lernen die jungen Teilnehmer, Spiele zu entwerfen, die Realität und virtuelle Welten überlagern („Erweiterte Realität“ = „Augmented Reality“).

“Lego – Herr der Ringe”: Knuffige Hobbits tricksen Lego-Sauron aus

Der dunkle Plaste-Herrscher schmiedet im Schicksalsberg den einen Ring, um sie alle zu knechten – und gleich noch eine ganze Armee aus dänischen Kinderbausteinen dazu. Aber zum Glück gibt’s da ja noch Frodo, der mit seinen Lego-Kumpels Mittelerde von den Mächten des Bösen säubert… So oder so ähnlich kennen wir das aus Tolkiens „Herr der Ringe“, der nun – kurz vor dem Kinostart des „Kleinen Hobbit“ – von Rechte-Inhaber Warner als Lego-Videospiel umgesetzt wurde. Finsternis trifft bunte Spielzeugwelt gewissermaßen.

Forschungsprojekt Holodeck: Videospieler machen interaktive Filme

Mittweida, 24.7.11: Die Hochschule Mittweida wandelt auf den Spuren von Jean-Luc Picard und der „Enterprise“: Im Projekt „Gamecast“ haben Forscher und Studenten der Professur für Softwaretechnik gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) ein virtuelles Animations-Filmset entwickelt, in das sich Videospieler einklinken und dort wie Schauspieler einen Krimi, ein Drama oder ein Sci-Fi-Abenteuer bestehen können – sei es nach einem detaillierten Drehbuch oder improvisierend. Das Prototyp-System beruht auf Egoshootern mit dem „Unreal 3“-Grafikkern und ähnelt insofern zunächst den „Machinimas“, die ab Mitte der 90er Jahre modifizierte Videospiele einsetzten, um Kurzfilme zu erstellen. „Gamecast“ geht allerdings darüber hinaus: Das System erlaubt es beispielsweise, dass Teilnehmer von zu Hause aus als „Schauspieler“ den virtuellen Drehort betreten. Ihre Mimik wird mittels Webcam und der Erkennungs-Software „Virtual Actor“ übertragen, die Avatar-Bewegungen steuern sie wie im Videospiel. Der Regisseur kann dann in Echtzeit die Akteure dirigieren oder sie improvisieren lassen. Bei Bedarf werden die „abgedrehten“ Szenen zum Schluss in hoher Videoqualität gerendert und zum Beispiel mit Musikspuren versehen. Entwickelt wurde „Gamecast“ ursprünglich, um Filmstudios kostengünstige Prä-Visualisierungen bestimmter Szenen zu …