Alle Artikel mit dem Schlagwort: Trikorder

Senorics-Chef Ronny Timmreck zeigt einen organischen Analysesensor. Foto: Ellen Türke Fotografie für Senorics

Superauge erkennt, was in Klamotten und Getränken drin ist

Dresdner Senorics-Ingenieure schrumpfen Spektrometer aufs Smartphone-Format – und stellen organischen Sensor nun in Las Vegas vor. Dresden/Las Vegas, 7. Januar 2020. Falsche Gucci-Kleider und gepanschte Biere zu erkennen, wird in naher Zukunft wohl zum Kinderspiel: Einfach das Smartphone auf das Objekt der Begierde richten und das Telefon listet binnen Sekunden erbarmungslos auf, woraus die Klamotte oder das Gesöff gemacht ist. Möglich machen sollen dies organische Analyse-Sensoren aus Dresden, entwickelt von „Sensorics“. Die TU-Ausgründung stellt ihre Sensoren derzeit auf der weltweit größten Unterhaltungselektronik-Messe „CES“ in Las Vegas vor. Die Dresdner hoffen, dass dort die Hightech-Investoren anbeißen und aus ihren Analyse-Sensoren fertige Konsumgüter machen – oder sie in Smartphones einbauen.

So sieht der prämierte Biersensor "Plan B" von Senorics aus. Foto: Senorics

Bier-Sensor „Plan B“ aus Dresden gewinnt AMA-Innovationspreis

TU-Ausgründung „Senorics“ will Trikorder à la „Enterprise“ später auch in Smartphones einbauen Dresden, 17. Juli 2019. Mit einem mobilen Bier-Sensor namens „Plan B“ hat die Dresdner Uni-Ausgründung „Senorics“ den „Innovationspreis 2019“ des deutschen Branchenverbandes „AMA“ gewonnen. Zusätzlich haben die Dresdner Physiker auch den Sonderpreis in der Kategorie „Junges Unternehmen“ abgestaubt. Das haben das Unternehmen selbst und der „AMA Verband für Sensorik und Messtechnik“ aus Berlin bekannt gegeben.

Senorics-Verkaufschef Robert Langer zeigt beim "NKF-Summit 2019" in Dresden den Prototypen eines mobilen Universalscanners in Aktion. Das Gerät kann derzeit die Textilstoffe in T-Shirts und Hemden erkennen. Künftig soll das Tricorder-ähnliche Gerät auch die Nährstoffe in Speisen erkennen. Foto: Heiko Weckbrodt

Senorics Dresden entwickelt Tricorder à la Enterprise

Ingenieure der TU Dresden arbeiten an mobilen Scannern für Speisen, Klamotten und Bier Dresden, 20. März 2019. Da dampft sie nun vor uns auf dem Tisch in einer Hinterhof-Garküche in Saigon – eine undefinierbare Suppe, die im Hinterkopf vor allem den Gedanken wachsen lässt: Was hat uns die Köchin da gerade mit routiniertem Schwung in die Schale geschüttet? Was ist da wohl alles drin? Die Frage wird sich wohl schon mancher Vielreisende gestellt haben, um sich dann doch auf die „Surprise“ einzulassen. Für all jene jedoch, die Überraschungen nicht mögen, ist nun technologische Hilfe unterwegs: Die Dresdner Uni-Ausgründung „Senorics“ arbeitet an Hand-Scannern, die durch bloßes „Draufhalten“ erkennen, „was da drin ist.“

Dresdner Photoniker zeigen würfelzuckergroßen „Trikorder“

Dresden/San Francisco, 16. Januar 2013: Eine Art „Trikorder“ à la „Raumschiff Enterprise“ wollen Fraunhofer-Forscher vom Dresdner Photonikinstitut IPMS auf der Technologiemesse „Photonics West“ Anfang Februar in Las Vegas zeigen. Dabei handelt es sich um ein kaum würfelzuckergroßes Infrarot-Spektrometer, das die stoffliche Zusammensetzung zum Beispiel von Lebensmitteln, Medikamenten und Plastikprodukten berührungslos ermitteln kann. Spektrometer gibt es zwar schon lange, diese sind normalerweise aber sehr sperrig – während das Dresdner Modul durch seine geringe Größe selbst in Computertelefone (Smartphones) serienmäßig einbaubar wäre.

“Trikorder”-Handy erkennt Matschbirnen und Autolackschäden

Dresden, 5.5.2012: Ob eine Birne vom Obststand saftig oder mehlig ist, merkt man leider oft erst daheim, wenn man reinbeißt. Um Lack-Retouchen am Gebrauchtauto zu erkennen, ist gar ein Experte gefragt. Da wünscht man sich manchmal einen handlichen “Trikorder” wie auf dem TV-Raumschiff “Enterprise”, mit dem die Weltraumerkunder so oft fremdartige Artefakte durch bloßes Draufhalten analysieren konnte. Wenn es nach den Forschern des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS) geht, ist es bis dahin aber gar nicht mehr so weit: Sie haben jetzt mittels Technologien aus der Chipindustrie ein nur Würfelzucker-großes Spektrometer entwickelt, mit denen der Kunde verborgene Schäden mittels Infrarotdurchleuchtung an Lebensmitteln und Konsumgütern erkennen kann. Und sie glauben, ihren Analysator noch so verkleinern und billig produzieren zu können, dass er bald in Computertelefone (Smartphones) integriert werden kann.