Alle Artikel mit dem Schlagwort: Puffer

Beispiel für einen Energiespeicher im Industrieeinsatz. Foto: Fraunhofer IWU

Energiespeicher sollen Stromverbrauch der Industrie um 15 % drücken

Fraunhofer Chemnitz: Akkus, Superkondensatoren und Schwungräder in Werkhallen können viele Verbrauchsspitzen abfangen Chemnitz, 20. Oktober 2022. Mit Akkus, Schwungradspeichern und Superkondensatoren (Supercaps) könnten die deutsche Industrie 15 Prozent ihres Stromverbrauchs sparen. Das hat das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) aus Chemnitz im Zuge des Projektes „Energiespeicher in der Produktion“ (Esip) prognostiziert. Statt Stromverträge mit viel Reserven abzuschließen und überdimensionierte Elektroinstallationen zu verlegen, könnten die Betriebe nämlich mit solchen Puffern jene Energiespitzen selbst bereitstellen, die ihre Dreh- Fräs- und anderen Maschinen nur bei hohen Arbeitslasten brauchen.

Windpark in der Ostsee vor der dänischen Küste. Foto: Christian Hinsch frü den BWE

Siemens erwägt Druckspeicher-Bau in Görlitz

CAES-Systeme sollen Ökostromspitzen abfangen Görlitz, 12. September 2022. Siemens erwägt, in Görlitz nicht nur Wasserstoff-Technologien, sondern auch bisher wenig beachtete Energiespeicher weiterzuentwickeln. Konkret hat der deutsche Technologiekonzern dabei Druckluftspeicher im Blick, die im Englischen „Compressed Air Energy Storage“ (CAES) heißen. Das geht aus einem Informationspapier hervor, das Siemens bei einem Besuch des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) ausgereicht hat.

Windpark in der Ostsee vor der dänischen Küste. Foto: Christian Hinsch frü den BWE

Neue Konzepte für Computer und Energiespeicher gefragt

Sprunginnovations-Agentur Leipzig lobt Transfer-Wettbewerbe aus Leipzig, 31. Juli 2022. Damit eben erst erforschte neue Konzepte für Energiespeicher und für Computer schneller als bisher zu praktischen Produkten „Made in Germany“ führen, richtet die „Bundesagentur für Sprunginnovationen“ (Sprind) aus Leipzig in diesen Jahr zwei millionenschwer dotierte Wettbewerbe aus. Ziel sei es, „technologieoffen nach neuen Lösungen für große Herausforderungen zu suchen, hat die Innovationsagentur angekündigt.

Windpark in der Ostsee vor der dänischen Küste. Foto: Christian Hinsch frü den BWE

Helmholtz Dresden will Ökostrom mit Flüssigmetall-Akkus speichern

HZDR-Forscher: Ende von Kohle und Kernenergie macht neue Speicher unumgänglich Dresden, 7. Januar 2021. Um Flauten und Sonnenspitzen von Ökostrom-Anlagen auszugleichen, wollen Forscher und Forscherinnen Helmholtz-Instituts Dresden-Rossendorf (HZDR) aus flüssigem Metall und Salzen heiße Großakkus konstruieren. „Das Ende von Kohleverstromung und Kernenergie macht solche Speichersysteme einfach unumgänglich“, betonte Dr. Tom Weier vom HZDR-Fachbereich Magnetohydrodynamik.