Alle Artikel mit dem Schlagwort: Preis

Sven Weser ist einer der beiden Betreiber des programmkinos Ost in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Deutsche Arthouse-Szene sucht im Herbst 2015 Dresden heim

Bis zu 500 Gäste aus Kultur und Politik zur Programmkino-Preisverleihung erwartet Dresden, 8. September 2014: Die sächsische Landeshauptstadt wird im Herbst 2015 Gastgeber für die nächste bundesweite Programmkino-Preisverleihung sein. Das hat Sven Weser angekündigt – er ist einer der Betreiber des „Programmkinos Ost“ in Dresden-Striesen, das kürzlich den deutschen Programmkino-Hauptpreis 2014 gewonnen hatte. Weser rechnet mit 400 bis 500 Kinobetreibern, Verleihern, Kulturpolitikern und anderen Gästen.

Kino in Weimar am teuersten

Deutschland-Schnitt für Samstags-Vorstellung und 2 Erwachsene: 14,96 Euro Weimar/Leipzig, 21. November 2013: Die Weimarer müssen in Deutschland am tiefsten in die Tasche greifen, um einen Kinobesuch zu bezahlen: Zwei Erwachsene löhnen in der Stadt von Goethe und Schiller im Schnitt 18,20 Euro für eine Samstagsvorstellung. Das hat eine vergleichende Erhebung des Leipziger Reiseportals „Ab in den Urlaub“ unter 115 Städten und 448 Kinos ergeben. Demnach sind bundesweit durchschnittlich 14,96 Euro für zwei Erwachsenen-Kinokarten an Sonnabenden fällig. Am billigsten kommen die Chemnitzer mit 10,76 Euro weg. Auch Dresden, wo Kindodichte und damit Konkurrenzdruck besonders hoch sind, gehört mit 12,92 Euro zu den günstigen Filmtheater-Städten.

Apple spendiert “iPhone 5s” Finger-Scanner und 64 Bit

Apfeltelefon wird leichter – und auf Wunsch gülden Cupertino, 10. September 2013: Apple hat heute in Cupertino sein neues iPhone vorgestellt, das diesmal wirklich wesentliche Neuerungen mitbringt: Das „iPhone 5s“ ist mit 112 Gramm leichter als das Vorgängermodell und hat mit dem A7 einen 64-Bit-Prozessor nebst einen Ko-Prozessor für die Sensoren bekommen. Außerdem ist ein Fingerabdruck-Sensor in den Hauptknopf integriert, über den sich der Besitzer anmeldet und Einkäufe tätigen kann. Des weiteren hat das neue iPhone eine verbesserte 8-Megapixel-Kamera, die laut Apple-Angaben durch Restlicht-Verstärker bessere Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen liefern soll, gekoppelt mit einem farbvariablen Blitzlicht.

Britin Davar gewinnt mit Schaltkreis-Gebetsfahnen „Cool Silicon“-Kunstpreis

Dresden, 24. August 2013: Die britische Künstlerin Katja Davar hat mit ihrer schwarzweiß-Videoanimation „Grammar“ den sächsischen Nanoelektronik-Kunstpreis „Cool Silicon Art Award” gewonnen. Das teilte die Jury in Dresden mit. In ihrer Animation, die wie Gebetsfahnen im Wind wehende Schaltkreis-Pläne visualisiert, hat die in Köln lebende Engländerin  die götzenhafte Anbetung von Hochtechnologie thematisiert.

Pionier der Glas-Wärmeschichten: Von-Ardenne-Preis für Prof. Gläser

Dresden, 27. November 2012: Prof. Dr. Hans Joachim Gläser aus Gummersbach erhält heute in Dresden den mit 10.000 Euro dotierten „Manfred-von-Ardenne-Preis für Angewandte Physik 2012“. Das teilte die „Von Ardenne Anlagentechnik“ als einer der Stifter mit. Vergeben wird die Auszeichnung von der „Europäischen Forschungsgesellschaft Dünne Schichten“ (EFDS).

Amazon macht mit Kindle Fire HD weniger Miese

El Segundo, 18. November 2012: Während Apple seine exorbitanten Gewinne im Tablet-Markt durch hohe Geräte-Preise erzielt, ist und bleibt es fraglich, ob Amazon mit seinem Tablettcomputer „Kindle Fire“ jemals Geld verdienen wird: Ähnlich wie Google das „Nexus 7“-Tablet verscherbelt das amerikanische Internetkaufhaus sein Kindle annähernd zum Selbstkostenpreis und hofft auf Profite durch den Verkauf von Büchern, Musik und anderen Inhalten. Zumindest aber macht Amazon mit dem neuen „Kindle Fire HD“ nicht mehr so große Verluste wie mit dem 2011 eingeführten ersten Kindle-Tablet. Das hat eine Studie des Marktforschungsunternehmens „iSuppli“ in El Segundo ergeben, dessen Analysten dafür die Basisversionen von Amazons „Kindle Fire HD“ und Apples „iPad Mini“ im wörtlichen Sinne auseinander genommen haben.

Die Oma im Abbruchtheater – Prämierte Kurzfilme in Dresden

Dresden, 11.5.2012: Ein Schattenmann geht in die letzte Vorstellung des Krause-Theaters, das dicht macht und abgerissen werden soll. Doch seltsam: Auf der Bühne steht murmelnd seine Großmutter. Noch während er seine Verwirrung wegzudiskutieren versucht, endet die Vorstellung, reißen die Arbeiter das Theaterdach ab. Doch der Besucher bleibt stur, setzt sich wieder – schließlich hat er für seine Karte bezahlt… Der surreale Animation „Sonntag 2“ ist nur einer von elf nominierten und prämierten Ministreifen des „Deutschen Kurzfilmpreises“, den Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) im November 2011 verliehen hatte – nun machen diese Filme auf ihrer Bundestournee in Dresden Station.

Gekauft: 1000 Fans für meine Facebook-Fanseite

Dresden, 4.4.2012: „Fans“ und „Follower“ in Kontaktnetzwerken („Social Networks“) wie „Facebook“, „Twitter“ oder „Google+“ sind längst zu einer Ware im Netz geworden, deren Marktwert in Euro und Cent bezifferbar ist. Auf Auktionsplattformen wie „eBay“ ist ein virtueller Fan ab etwa acht Cent käuflich, bei Massenabnahme gibt es Mengenrabatt. Für Außenstehende mag es nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sein, ob hinter den Tausenden Fans einer neuen Firmen-Seite auf „Facebook“ & Co. um echte Anhänger, computergenerierte Profile oder Menschen stehen, die sich als „Profi-Fan“ etwas dazuverdienen. Die Fan-Käufer können sich daher von solchen Einkäufen größere Reputation für ihren Facebook-Auftritt erhoffen.

Erfolgskurve für organische Fernseher umstritten

Las Vegas, 12.1.2012: Nachdem LG, Samsung und andere große Elektronikkonzerne auf der Heimelektronikmesse „CES“ ihre neuen großformatigen OLED-Fernseher vorgestellt haben, streiten sich Hersteller und Marktanalysten darüber, ob den möglichen Markterfolg der neuen superflachen Bildschirme in naher Zukunft. Während allein schon LG damit rechnet, in diesem Jahr 200.000 bis 300.000 und 2012 bereits zwei Millionen organische TV-Sets verkaufen zu können, erwartet das Marktforschungsunternehmen iSuppli, dass in diesem Jahr nur 34.000 und 2013 etwa eine halbe Million OLED-TVs abgesetzt werden.

Google-Karten werden für Profis kostenpflichtig

Mountain View, 28.10.2011: Google wird für seine Kartenmaterial künftig von Profianwendern Geld verlangen, wenn sie „Google Maps“ in ihre Dienste und Internetseiten einbinden und über 25.000 Kartenaufrufe pro Tag generieren. Das hat Google nun in einem Entwickler-Blog bekannt gegeben. Pro 1000 Aufrufe sollen vier bis zehn Dollar fällig werden.