Alle Artikel mit dem Schlagwort: Piraten

Im Alaunpark soll das Piraten-WLAN-Netz starten. Foto: Christian Werner. CC-Lizenz, bearbeitet (hw)

Dresden soll Häuser und Laternen für Freifunk verfügbar machen

Piraten wollen auch Flüchtlings-Camps mit Gratis-Internet versorgt sehen Dresden/Berlin, 15. September 2015. Die Stadtverwaltung Dresden soll ihre öffentlichen Gebäude und Laternen für kostenlose Internet-Funkstationen nach dem „Freifunk“-Prinzip zur Verfügung stellen. Das fordern die Piraten und ihre rot-rot-grünen Verbündeten im Stadtrat. Auch Flüchtlingslager sollen dabei mitbedacht werden.

Die WLAN-Fallen lauern überall. Foto: BSF PopCap, Montage: Heiko Weckbrodt

Piraten kritisieren Sperren im geplanten Dresdner Gratis-WLAN

Vorstoß für echten Freifunk im Stadtrat geplant Dresden, 25. November 2014: Dresden erhält möglicherweise in naher Zukunft ein dichteres und breiter nutzbares WLAN-Internetfunknetz als bisher gedacht und von der „Dresden Informations GmbH“ konzipiert: Die Piraten wollen im kommenden Jahr im Stadtrat beantragen, kommunale Gebäude für WLAN-Stationen nach dem „Freifunk“-Prinzip freizugeben. Das kündigte Stadtrats-Pirat Norbert Engemaier dem Oiger an.

Der arme Held muss in der Bullenhitze der Südsee mit schwerer Panzerung rumrennen - die schicke Voodoo-Hexe hats da besser. Abb.: BSF

„Risen 3“: Die Schatten verdunkeln die Südsee

Prachtvolles Rollenspiel vom deutschen Studio „Piranha Bytes“ Kaum sind Titanen und amoklaufende Inquisitoren gestoppt, kriecht die nächste Plage in der Südsee aus ihren Feldlöchern: Schatten-Lords senden ihre dämonischen Schergen und untoten Hunde und nervenden Spinnen über die Dschungelinseln. Die trampeln auf den schönen grünen Wiesen herum, verschrecken Papageien und Eingeborene und meucheln Inquisitoren, Magier und Freibeuter ohne Unterschied. Klaro: Hier wartet eine neue Aufgabe auf den namenlosen Piraten, der uns schon durch „Risen“ 1 und 2 begleitete.

Foto: Ronny Siegel

Hartes Herz hinter nackten Brüsten

Kommentar zum Dresdner „Femen“-Jubel für Bomber-Harris Dresden, 21. Februar 2014: Wer die Toten von Dresden betrauert, sollte nie die kausale Kette vergessen, die zur Zerstörung der Stadt am 13. und 14. Februar 1945 führte: Angefangen und zur mörderischen Eskalation geführt hat den II. Weltkrieg Deutschland. Auch sollte man sich dafür hüten, die selbst zu DDR-Zeiten fortwirkende Propaganda eines Joseph Goebbels nachzubeten, der Dresdens zu einer unschuldigen Stadt verklärte und mit sechsstelligen Opferzahlen zu einer Singularität britischer Tücke und Mordlust stilisierte. Nach den sehr gründlichen Untersuchungen der Dresdner Historikerkommission sind es bis zu 25.000 gewesen, die in Bombenhagel und Feuersturm ihr Leben ließen. Und ja: Es gab auch in Dresden Rüstungsproduktion und ja: Auch die Dresdner haben Hitler gewählt, haben weggeschaut, als ihre jüdischen Mitbürger deportiert wurden.

Das von der Piratin bei Twitter eingestellte Femen-Foto, auf der die barbusigen Frauen die Bombardierung Dresdens begrüßen. Ob es sich bei der rechten Frau um Anne Helm selbst handelt, ist bisher umstritten. Foto: Twitter/ mlx

Nackt-Piratin ehrt Bomber-Harris und erntet scharfe Kritik

Scharfe Dispute auf Twitter und Facebook Dresden/Berlin, 21. Februar 2014: Nach einer grenzwertigen Femen-Aktion, die die Zerstörung Dresdens 1945 begrüßte, hat die Berliner Piratin Anne Helm scharfe Kritik geerntet. Helm hatte am 13. Februar zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens auf „Twitter“ ein Foto mit zwei halbnackten Aktivistinnen eingestellt. Eine der Frauen hatte sich auf die Brust „Thanks Bomber Harris“ gemalt und vor der Kulisse der im Zweiten Weltkrieg ausgebrannten Dresdner Hofkirche posiert. Angeblich handelt es sich bei der im Gesicht vermummten Aktivistin um Helm selbst.

Piraten wollen in Dresden freies WLAN-Netz aufbauen

Dresden, 30. Juni 2013: Die „Piraten“ wollen am Donnerstag ein freies WLAN-Netz im Dresdner Alaunpark freischalten, um an einem Praxisbeispiel zu zeigen, dass Internetzugänge über freie WLAN-Stadtnetze rechtlich, finanziell und technisch machbar sind. Dabei setzen sie unter anderem auf Schwarmfinanzierung („Crowd Funding“) über die Plattform „Pledgebank“. Überschüssige Spenden sollen für den Ausbau dieses Netzes eingesetzt werden. „Piraten Freifunk“ soll für jeden ohne Registrierung, unlimitiert und anonym nutzbar sein.

GVU jagt künftig auch eBuch-Piraten

Berlin, 11. November 2012: Die bisher auf Video- und Software-Piraten eingeschossene „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“ (GVU) wird künftig auch gegen Internetplattformen vorgehen, auf denen illegal deutsche eBücher und Hörbücher verteilt werden. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben nun die GVU und der „Börsenverein des deutschen Buchhandels“ vereinbart.

Piraten fordern freien Datenfunk in Dresden

Dresden, 10. September 2012: Die Piratenpartei fordert ungeachtet der ablehnenden Haltung des Stadtrats freie WLAN-Zugänge in Dresden. Der freie Zugang zu Informationen und die Infrastruktur dafür seien ein “Teil der Daseinsvorsorge”, agrumentieren die Piraten, die dafür eine “dezentrale Internet-Versorgung aus nicht-staatlicher Hand” favorisieren.

GEMA: Zahlungsbereitschaft für Musik steigt in Mitteldeutschland

Dresden, 21.5.2012: Während deutschlandweit die Diskussion um die Kostenlos-kultur im Internet und eine Urheberrechts-Reform für das Digitalzeitalter hohe Wellen schlägt, steigt in der Praxis hierzulande die Bereitschaft, für Musik aus der Konserve zu bezahlen. „95 Prozent der Gewerbetreibenden und Klubs, die wir ansprechen, sind kooperativ“, erklärte Uwe Dorn, Dresdner Bezirksdirektor der Rechteverwertungsgesellschaft GEMA. Dementsprechend sei auch das Gebührenaufkommen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegen den Bundestrend „leicht gestiegen“, nämlich auf rund 30 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Chaos Computer Club: Urheberschutz nützt nur Rechtegesellschaften

Hamburg, 30.3.2012: In Reaktion auf einen “Offenen Brief” von 51 “Tatort”-Drehbuchschreibern an die Internetgemeinde hat der “Chaos Computer Club” (CCC) in Berlin nun höherer Primärvergütungen für Kreative und einfache und “stressfreie” Bezahlmodelle für den Internetvertrieb von Kulturgütern gefordert. Auch über eine “Kultur-Flatrate”, über die Downloads im Internet abgegolten werden, seien eine Option.