Alle Artikel mit dem Schlagwort: NASA

Das elektrische Test-Flugzeug "Greased Lightning" im Hubschrauber-Modus. Die Elektromotoren können so gedreht werden, dass es im Fluge vom Helikopter- in den Flugzeugmodus umschalten kann. Derzeit kann das mit zehn Motoren ausgestattete GL10 nur kleine Lasten tragen, ist aber laut NASA so erweiterbar, dass es künftig auch zum Passagiertransport fähig ist. Foto: NASA Langley, David C. Bowman

NASA-Ingenieure bauen elektrisches Heli-Flugzeug

Vehikel kann wie Hubschrauber oder Flugzeug starten, landen und fliegen Hampton, 3. Mai 2015: NASA-Ingenieure haben ein elektrisches Fluggefährt aus leichten Kohlenstofffasern gebaut, das Hubschrauber und Flugzeug in einem ist: Die acht Elektromotoren an den Flügeln sind schwenkbar, dadurch kann das „Greased Lightning“ (GL 10) sowohl als Helikopter horizontal und vertikal starten und landen, aber auch wie ein Flugzeug fliegen. Weitere zwei Motoren befinden sich am Rumpf.

Die heiße Staubwolke "SNR 0519-69.0" entstand in unserer Nachbargalaxis, der Großen Magellanwolke, nach einer Sternenexplosion. Das Bild kombiniert farbübersetzte Röntgen-Aufnahmen des Chandra-Teleskops und "Hubble"-Aufnahmen aus dem sichtbaren Lichtbereich. Foto: NASA/Chandra

Prächtiger Sternenmüll zum irdischen „Lichtjahr“

Röntgenteleskop „Chandra“ nimmt stellare Explosionsreste auf Große Magellanwolke, 24. Januar 2015 (minus 170.000 Jahre): Auch im Weltall scheint sich herumgesprochen zu haben, dass die irdische UNO 2015 zum „Jahr des Lichts“ ausgerufen hat. Anders ist es wohl kaum zu erklären, welche Spektakel die Astronomen derzeit von viele Lichtjahre entfernten Zwerggalaxien optisch geboten bekommen – zum Beispiel diese Überreste einer Sternenexplosion, die nun die US-Raumfahrtbehörde NASA veröffentlicht hat.

Mit bloßem Auge (links) kann man die Linien auf dem Mond nicht sehen, erst durch die Gravitations-Karte (rechts. In der Mitte ist die Topografie des Erdtrabanten visualisiert. Abb.: NASA / MIT

Schwerkraft-Quadrat auf Mond entdeckt

Forscher grübeln über Befunde der abgestürzten „Grail“-Zwillinge Mond, 6. Oktober 2014: Was machen Quadrate auf dem Mond? War unser Trabant vielleicht nicht immer so elend kalt, wie uns immer weis gemacht wird, sondern vielleicht mal eine heiße Magma-Hölle? Wie bitte soll ein gewaltiger Asteroiden-Einschlag zu einem Becken mit fast geraden Kanten führen? Passend zur jüngsten Folge der britischen Sci-Fi-Serie „Doctor Who“, in der sich herausgestellt hat, dass der Mond eigentlich ein Ei ist (Staffel 8, Folge 7), haben die NASA und das MIT neue Befunde der inzwischen abgestürzten „GRAIL“-Sonden veröffentlicht. Demnach gibt es auf unserem Erdbegleiter Schwerkraft-Anomalien, an deren Gründen die Forscher noch ziemlich grübeln.

Viele Exo-Planeten außerhalb unseres Sonnensystems haben anscheinend eine so dichte und wolkige Atmosphäre, das sie für unsere Teleskope undurchdringlich sind, wie die künstlerische Visualisierung links zeigt. Auf "HAT-P-11b" (rechts) herrscht dagegen eitel Sonnenschein, wie US-Astronomen nun herausgefunden haben. Visualisierung: NASA/JPL-Caltech

Raumteleskope erkunden Wetter auf fernem Planeten

Klarer Himmel und Wasserdampf im Sternbild Schwan Sternbild Schwan, 27. September 2014: Die NASA hat ihre drei Weltraumteleskope „Hubble“, „Spitzer“ und „Kepler“ eingesetzt, um erstmals einen Wetterbericht für einen Neptun-ähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu erstellen. Die Prognose der kosmischen Wetterfrösche: Heitere Himmel mit etwas Wasserdampf in der Atmosphäre.

Künstlerische Visualisierung des Asteroiden-Unfalls beim Stern "NGC 2547-ID8". Visualisierung: NASA

Asteroiden-Aufprall im Weltall

Sternbild Segel, 29. August 2014: Der Kosmos gibt sich alle Mühe, „Spitzer“ regelmäßig spektakuläre Shows zu bieten. Diesmal hat das Weltraumteleskop eine Explosion im Sternbild „Segel“ aufgenommen: Um einen 1200 Lichtjahre von uns entfernten Stern mit der Katalognummer „NGC 2547-ID8 sind laut NASA zwei riesige Asteroiden zusammengestoßen, möglicherweise ist auch ein großer Brocken auf einen Protoplaneten eingeschlagen und hat eine enorme Staubwolke erzeugt. Ein ähnlicher Einschlag auf die junge, noch nicht voll erstarrte Erde hat wahrscheinlich vor Millionen Jahren auch unseren Mond in den Erdorbit geschleudert.

Der Raumtransporter "Albert Einstein" hat sich von der ISS in die Erdatmosphäre gestürzt. Foto: ESA(NASA

NASA will Raumstation ISS kommerzialisieren

Erdorbit/Washington, 28. April 2014: Nachdem die US-Raumfahrtbehörde NASA inzwischen erfolgreich einen privaten Pendelverkehr zur internationalen Raumstation im Erdorbit angeschoben hat, drängt sie nun au den nächsten Schritt: eine direkte kommerzielle Nutzung der ISS. Die NASA sieht vielversprechende Chancen, auf der Raumstation beispielsweise private Mikroschwerkraft-Labore für die Pharmaindustrie, Robotik und Materialwissenschaft zu betreiben.

Die künstlerische Visualierung zeigt, wie eine Schutzhülle (Habitat) für Kolonisten auf einem fremden Planeten aussehen könnte. Abb.: Peter Rubin, Iron Rooster Studios

NASA diskutiert Planeten-Umwandlung und Plasmaantriebe

Palo Alto, 1. Februar 2014: Auf einer NASA-Konferenz in Palo Alto in Kalifornien wollen Astronomen, Physiker, Raumfahrt-Experten, aber auch Forschungsdirektoren von Unternehmen wie Google in der kommenden Woche die Zukunft der Raumfahrt diskutieren. Das Symposium „NASA Innovative Advanced Concepts“ (NIAC) wird ab dem 4. Februar 2014 hier als Live-Strom im Internet übertragen.

NASA: Die meisten Sterne unserer Galaxis haben Planeten

“Kepler” hat „neue Ära der Astronomie“ eingeläutet Milchstraße, 5. November 2013: Die meisten Sterne unserer Galaxis haben mindestens einen Planeten. Das hat nun die US-Raumfahrtbehörde NASA nach statistischen Analysen der „Kepler“-Mission eingeschätzt. Bisher habe das „Kepler“-Weltraumteleskop 3538 Planetenkandidaten außerhalb unseres Sonnensystems aufgespürt, knapp jeder fünfte davon in einer ähnlichen Größe wie unsere Sonne. William Borucki vom Ames-Forschungszentrum der der NASA erklärte während einer Forschungskonferenz in Moffett Field in Kalifornien, die Kepler-Mission habe die Astronomie „in eine neue Ära“ geführt.

Magnetfaden schnürt halbe Million Grad heißes Feuertal

Sonnensystem, 26. Oktober 2013: Aus sicheren 150 Millionen Kilometern Entfernung hat das „Solar Dynamics Observatory“ (SDO) im Erdorbit aus Aufnahmen verschiedener Wellenlängen das malerische Foto eines gigantischen Feuertals auf der Sonne zusammengesetzt, das die NASA nun veröffentlicht hat: Ein Magnetfaden hatte Ende September die äußere Hülle unseres Zentralgestirns durchzogen und darin auf etwa 321.000 Kilometern Länge große Mengen von eine halben Million Grad Celsius heißem Plasma eingeschnürt – bevor diese tödliche Suppe ins All geschleudert wurde.

“Cygnus”: Privates Schwan-Raumschiff an ISS angedockt

Erdorbit, 29. September 2013: Das Privatraumschiff „Cygnus“ (lat. für „Schwan“) hat eben an die Internationale Raumstation ISS im Erdorbit angedockt. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Damit haben die Amerikaner nach dem „Dragon“ („Drachen“) nun einen zweiten privaten Raumtransporter zur Verfügung, um die ISS mitzuversorgen.

Drachenfeuer aus der Sonne

Sonnensystem, 22. September: Wie der Schlund eines feuerspeienden Drachens oder ein abstraktes Gemälde mutet diese von der ESA nachcolorierte Aufnahme einer Sonneneruption an, die nun von der europäischen Raumfahrtbehörde veröffentlicht wurde. Weiße Areale zeigen dabei besonders heiße Sonnenareale mit starker Aktivität, weniger aktive Gebiete sind rot und orange gekennzeichnet, blaue sind eher inaktiv. Die Lochscheibe in der Mitte wurde für Studienzwecke davor gelegt, um das direkte Sonnenlicht abzuschirmen.

Franzosen spielen Apollo-Mondmission unterm Mittelmeer nach

Marseille, 11. September 2013: Französische Astronauten der europäischen Raumfahrtbehörde ESA haben auf dem Grund des Mittelmeers die Mondmission von Neil Armstrong und Buzz Aldrin nachgespielt – als Unterwasser-Simulation. 44 Jahre nach der echten Apollo-11-Reise zum Mond übernahmen Jean-François Clervoy und Hervé Stevenin die Rollen der früheren NASA-Astronauten.