Alle Artikel mit dem Schlagwort: MRT

Die siebenjährige Lotta testet mit den Radiologieassistentinnen Daniela Ludwig (l.) und Emöke Böhme die Themenwelt "Ozean" im MRT-Raum. Foto: Hochschulmedizin Dresden

Ärzte in Dresden lenken Kinder beim MRT mit Tiefsee-Reise ab

Siemens und Uniklinik-Mediziner testen beruhigende Wirkung von Animations-Ton-Themenwelten auf junge Patienten Dresden, 11. Oktober 2020. Damit Kinder weniger Angst und Stress bei lauten Untersuchungen in der Röhre bekommen, haben die Ärzte im Dresdner Uniklinikum die Kinderradiologie in ein Meeresspektakel verwandelt: Wenn ein Mädchen oder ein Junge in den Magnetresonanztomographen (MRT) muss, werden Lichtanimationen an die Wände und Geräte projiziert und die Geräusche des Meeres in die Kopfhörer eingespielt, die die jungen Patienten tragen. Dieses Pilotprojekt haben nun die Uni-Kinderradiologie und „Siemens Healthineers“ in Dresden gestartet.

Die historische Uhr mit einem raffinierten Wecker-Uhrwerk aus der Sammlung von Otto Horn. Foto: Peter Weckbrodt

Gehirn speichert Reisen wie eine Zeit-Schatzkarte ab

Planck-Forscher kartieren mit virtuellen Welten und Hirn-Scans die Entstehung von Erinnerungen Leipzig, 8. August 2019. Um Erinnerungen an Reisen und ähnliche Erlebnis-Abfolgen abzuspeichern, legt unser Gehirn anscheinend eine Karte verknüpfter Erinnerungen an. Das haben Hirnforscher vom „Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften“ (MPI-CBS) in Leipzig durch Experimente herausgefunden.

Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf beschäftigen sich Biologen, Chemiker, Physiker und Mediziner mit der Erforschung und Behandlung von Krebskrankheiten. Sie forschen an radioaktiven Substanzen und Medikamenten, entwickeln bildgebende Verfahren weiter und untersuchen neue Möglichkeiten hochpräziser Bestrahlungstechniken sowie neuartige Strahlungsarten wie laserbeschleunigte Protonenstrahlen. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Bildtechnik für Krebsforscher in Dresden

Durchleuchtungs-Plattform für patientennahe Forschung kostete 6 Millionen Euro Dresden, 3. August 2018. Weil sie bisher die modernen Tomographen im Uniklinikum Dresden meist nur am Wochenende für ihre Forschungen nutzen durften, da diese Bildtechnik wochentags für die Krebspatienten-Behandlung gebraucht wird, bekommen die Wissenschaftler des „Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen“ (NCT) Dresden für sechs Millionen Euro eigene Durchleuchtungstechnik. Solch eine Bildgebungsplattform gebe es europaweit in dieser Form nur an wenigen Standorten, hat das NCT heute mitgeteilt.