Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lithium-Ionen

Die niederländische Firma Trefecta entwickelt elektrische Zweiräder, die halb Fahhrad, halb Motorrad sind und hybrid angetrieben werden können. Laut IDTEchEx haben solche Mischformen das Potenzial, zu einem Milliardenmarkt zu wachsen. Foto: Trefecta

Milliardenmarkt für eZweiräder erwartet

IDTechEx sieht Trend zu Mischformen und Hightec-Materialien Cambridge, 3. April 2015: Elektrische Zweiräder, eTrikes und eQuads entwickeln sich bis 2025 zu einem Milliardenmarkt. Das hat das englische Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge prognostiziert. Dabei sei ein Trend hin zu neuartigen Mischmodellen aus Hightech-Materialien sichtbar, die die Vorteile von elektrischem Fahrrad und Motorrad verbinden und selbst für das Militär interessant sein könnten.

Neuartige Akkus und Brennstoffzellen sollen der Energiewende auf die Sprünge helfen. Foto: Fraunhofer

Warum Akkus nicht voll aufgeladen ausgeliefert werden

Kamenz, 2. Dezember 2014: Neugekauften Elektronik-Geräten liegt meist ein Hinweiszettel bei, dass ihr Akku erstmal voll aufgeladen werden soll. Warum aber werden Akkus nicht gleich durch die Hersteller voll aufgeladen ausgeliefert. Wer nun annimmt, das habe mit dem legendären Memory-Effekt oder Stromkosten zu tun, geht fehl: Die Lebensdauer und Transportsicherheit steht im Vordergrund, wie Elektroingenieur Frank Blome erklärt – er ist Geschäftsführer der „Deutschen ACCUmotive“, die in Kamenz zum Beispiel Batterien für den Elektro-Smart und die Hybrid-Modell von Daimler fertigt.

So sieht ein fertiger Akku für den Elektro-Smart aus. Foto: Heiko Weckbrodt

Daimler baut Akku-Fabrik Kamenz aus

Konzerntochter ACCUmotive steckt 100 Millionen Euro in Erweiterung Kamenz, 1. Dezember 2014. Die Daimler-Tochter „Deutsche ACCUmotive“ investiert bis Ende 2016 rund 100 Millionen Euro in seinen Produktionsstandort Kamenz. Das teilte ACCUmotive-Chef Frank Blome heute mit. Das Geld fließt vor allem in hochautomatisierten Anlagen und eine dritte Fertigungshalle. Letztere ist inzwischen rohbaufertig und soll Mitte 2015 betriebsbereit sein. Dort will die Daimler-Tochter noch mehr Lithium-Ionen-Akkumulatoren für den Elektro-Smart, die Hybrid-Fahrzeuge von Daimler sowie nun auch stationäre Stromspeicher für Haushalte und Solarkraftwerke produzieren. „Wir erwarten eine steigende Nachfrage“, betonte Blome. Er stellte zugleich eine weitere Ausbaustufe des Werkes in Aussicht.

Lithium-Ionen-Akku der "Deutschen ACCumotive" für den Fahrzeug-Einsatz. Foto: Deutsche ACCumotive

Daimler baut Batterie-Produktion in Sachsen aus

Deutsche ACCUmotive baut 3. Produktionshalle in Kamenz Kamenz, 29. November 2014: Der Autokonzern Daimler erweitert trotz seines Ausstiegs aus der Akkuzellen-Produktion seine Fertigungskapazitäten für Komplett-Batterien in Sachsen: Die Daimler-Tochter „Deutsche ACCUmotive“ errichtet derzeit eine dritte Produktionshalle in Kamenz nördlich von Dresden. Das Gebäude ist bereits rohbaufertig, zum Richtfest am Montag erwartet das Unternehmen auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).

Fraunhofer-Forscher Dr. Przemyslaw Komarnicki (rechts) erklärt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) den Grioßakku von innen. Foto: Viktoria Kühne, Fraunhofer IFF

Großakku-Versuch in Magdeburg

Fraunhofer-Institut vom Stromnetz abgezwackt – Megwatt-Akku sorgt für 5 Stunden Saft Magdeburg, 2. Oktober 2014: 150 Fraunhofer-Forscher im Magdeburger Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) sind heute vom Stromnetz abgezwackt worden und mussten stundenlang vom Saft aus einem Megwatt-Akku leben beziehungsweise tüfteln. Das Ganze war aber kein Unfall, sondern ein Experiment: Die Wissenschaftler wollten erproben, wie lange und wie stabil ein Groß-Akkumulator auch ganze Fabriken oder Siedlungen mit Energie versorgen kann, wenn es Netzschwankungen gibt oder Strom gerade zu teuer ist.

IKEBA soll E-Autos mehr Reichweite verschaffen

Bund fördert IKEBA-Projekt für bessere Akku-Steuersysteme Heilbronn/Dresden, 7. Oktober 2013. Um die Reichweite von Elektroautos und die Lebensdauer von deren Akkus zu erhöhen, hat sich ein vom Bund gefördertes Forschungskonsortium „IKEBA“ für bessere Batteriemanagement-Systeme gebildet. Die Ingenieure aus Dresden, Heilbronn und anderen Städten wollen gemeinsam neue Soft- und Hardware für Akku-Steuerungen entwickeln, damit die „Tanks“ von E-Autos nicht so schnell altern und effizienter mit der gespeicherten Energie wirtschaften.

Kamenzer hauchen Akkus neues Leben ein

„Liofit“ regeneriert Energiespeicher für E-Fahrräder Kamenz, 17. Juli 2013: Die Energietechnologie-Hochburg Kamenz ist um eine Facette reicher: Neben den bekannten Akku-Firmen wie Li-Tec, die Energiespeicher für künftige Elektroautos entwickeln, kümmert sich nun eine Neugründung darum, das Ende eines Batterielebens hinauszuzögern: Die „Liofit GmbH“ haucht Akkumulatoren neue Speicherkraft ein.

Schwefel-Akkus sollen Reichweite von E-Autos verfünffachen

Dresdner Verbund forscht an Batterietechnologien gegen Tücken der „Energiewende“ Dresden/Freiberg, 6. Februar 2013: In einem neuen „Zentrum für Batterieforschung“ wollen universitäre und außeruniversitäre Forscher aus Dresden und Freiberg innovative stationäre und mobile Energiespeicher für Elektroautos mit deutlich größerer Reichweite und gegen die tückischen Stromspitzen der „Energiewende“ entwickeln. Das Forschungszentrum entsteht in einem früheren Telekom-Gebäude auf dem Fraunhofer-Campus in Dresden-Gruna, wie Professor Eckhard Beyer, der Leiter des federführenden Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS), mitteilte. Der Bund hat für diese Dresdner Batterie-Projekte bereits rund 15 Millionen Euro zugesagt, weitere Fördergelder sind absehbar.

Fraunhofer-Forscher bauen längsten Bus der Welt – Autotram-Premiere in Dresden

30-Meter-Hybride soll Lücke zwischen Stadtbus und Straßenbahn füllen In Dresden steht morgen eine Technologiepremiere an: Fraunhofer-Forscher und Projektpartner aus der Wirtschaft wollen der Öffentlichkeit den – nach eigenen Angaben – mit über 30 Metern längsten Bus der Welt vorstellen. Mit ihrer großen Passagierkapazität von bis zu 256 Fahrgästen könne die neue „Autotram Extra Grand“ die Lücke zwischen Stadtbussen und Straßenbahnen schließen, schätzte Dr. Matthias Klingner ein, der Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) ein, unter deren Federführung das Hybrid-Fahrzeug entwickelt wurde.