Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fluor

Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf beschäftigen sich Biologen, Chemiker, Physiker und Mediziner mit der Erforschung und Behandlung von Krebskrankheiten. Sie forschen an radioaktiven Substanzen und Medikamenten, entwickeln bildgebende Verfahren weiter und untersuchen neue Möglichkeiten hochpräziser Bestrahlungstechniken sowie neuartige Strahlungsarten wie laserbeschleunigte Protonenstrahlen. Foto: HZDR/Frank Bierstedt

Die Abfallflotten von Krebs sichtbar machen

HZDR bringt mit strahlenden „Wanzen“ die Transportproteine von Tumoren ans Tageslicht Dresden, 6. April 2020. Um Hirnkrebs und andere Tumore besser analysieren und behandeln zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) radiochemische Markierungen („Radiotracer“) entwickelt, die die Entsorgungsflüsse von solchen Geschwüren leichter sichtbar machen. Das geht aus einer Mitteilung des HZDR-Instituts für Radiopharmazeutische Krebsforschung hervor.

Neues Radiopharmakon für Diagnose von Knochenkrebs

Dresden, 12.4.2012: Durch ein neues Diagnoseverfahren des „Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf“ (HZDR) können Metastasen bei Krebspatienten künftig zuverlässiger geortet werden. Die Forscher haben jetzt vom „Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte“ die Zulassung für eine schwach radioaktive Natrium-Fluor-Verbindung erhalten, die es in Kombination mit Spezialkameras erlaubt, schädliches Wuchergewebe in Knochen sichtbar zu machen.