Alle Artikel mit dem Schlagwort: ERP

Industrie Zahnrad Konjunktur. Abb.: Heiko Weckbrodt

Was ist ein Lastenheft?

Will ein Mittelständler beispielsweise ein ERP-System einführen, führt um ein Lastenheft kaum ein Weg herum Eine kurze Lastenheft-Definition zum Einstieg: Ein Lastenheft ist eine Dokumentation, in der ein Auftraggeber seine Anforderungen für die Lösung eines zu lieferenden Produktes, für die Lösung eines Problems beziehungsweise einer komplexen Aufgabe strukturiert und anhand überprüfbarer Kriterien beschreibt. Die Norm DIN 69901-5 definiert ein Lastenheft als „vom Auftraggeber festgelegte Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers innerhalb eines Auftrages“.

Theegarten Pactec. Foto: Theegarten-Pactec

Neuer Chef will Theegarten-Pactec Dresden digitalisieren

Informatiker Plewe zum 3. Geschäftsführer beim Verpackungsmaschinenbauer berufen Dresden, 25. März 2021. Um die Digitalisierung bei „Theegarten-Pactec“ zu beschleunigen, erweitert der Dresdner Verpackungsmaschinenbauer seine Geschäftsführung: Der 42-jähriger Informatiker Thomas Plewe wurde zum dritten Geschäftsführer neben Markus Rustler und Egbert Röhm berufen. Das hat das Unternehmen heute mitgeteilt.

Wie stark verändert Künstliche Intelligenz unseren Planeten?. Foto: geralt, Pixabay.com, Lizenz: CC0

KI schafft den Menschen nicht ab

Im Dresdner Simmel-Hochhaus feilen bei „AI4BD“ zwei Dutzend Spezialisten an digitalen Assistenten für den Mittelstand Dresden, 25. Oktober 2019 Als Standort für „Künstliche Intelligenz“ (KI) gewinnt Dresden weiter an Gewicht: Mit „AI4BD“ hat sich ein weiteres KI-Unternehmen mit einer Entwicklungs-Niederlassung in der sächsischen Landeshauptstadt angesiedelt. „Dresden ist ein wirtschaftlich interessanter Standort und mit der TU haben wir hier einen guten Partner für unsere Entwicklungsprojekte“, erklärte KI-Berater Fabian Kretschmann die Entscheidung der Schweizer Muttergesellschaft, ihre Forschungen im Herzen Sachsens zu konzentrieren. In jüngster Zeit hatten sich bereits die Fraunhofer-Gesellschaft, die Firma Coraixx und weitere Akteure entschieden, KI-Aktivitäten in Dresden zu konzentrieren (Wir berichteten).

Montage eines Akkus für Hybrid-Autos im ACCUmotive-Werk Kamenz. Die runden Zellen kommen teils aus den USA, teils aus Korea. Foto: Heiko Weckbrodt

ERP-Programme sorgen für effiziente Produktionsplanung

Mehr und mehr Unternehmen planen ihre Fertigung mit spezieller Planungs-Software Um ein Auto, einen TFT-Fernseher oder ein ähnliches Technologie-Produkt herzustellen, muss ein Unternehmer zahlreiche Ressourcen in seinem Betrieb rechtzeitig einsetzen und koordinieren: Personal, Material, Kapital, Informationen und dergleichen mehr. Und je hochwertiger die Erzeugnisse sind, desto komplexer ist auch dieser Ressourcen-Einsatz zu organisieren. Weil der einzelne Mensch diese komplexen Planungsprozesse kaum noch überblicken kann, setzen mehr und mehr Unternehmen aus der Industrie und dem Mittelstand sogenannte ERP-Systeme ein. ERP ist hier eine Abkürzung für „Enterprise Resource Planning“, also Ressourcenplanung für Unternehmen – und wird heute in aller Regel durch Rechner erledigt, also durch ein spezialisiertes ERP-Programm.